Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenDie Oberpfalz-Kaserne in Pfreimd platzte am vergangenen Samstag aus allen Nähten: Rund 6.500 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, um einen Blick hinter die Kasernenmauern des traditionsreichen Panzerbataillons 104 zu werfen. Der enorme Zuspruch unterstrich einmal mehr die feste Verankerung der Truppe in der Region und setzte ein deutliches Zeichen des gegenseitigen Respekts zwischen Bevölkerung und Bundeswehr. Getreu dem Bataillons-Motto „S’mou gei“ präsentierte sich der Standort als transparenter, moderner und bürgernaher Sicherheitsfaktor für die gesamte Oberpfalz.

Tief verwurzelt in der Oberpfalz
Schon am Vormittag füllten sich die eigens eingerichteten Shuttle-Parkplätze rasch, und ein Strom an Familien, Reservisten sowie militärinteressierten Bürgerinnen und Bürgern zog über das Kasernengelände. Die Zahl von rund 6.500 Gästen übertraf die Erwartungen vieler Verantwortlicher deutlich. In zahlreichen Gesprächen mit den Soldatinnen und Soldaten zeigte sich, dass die Kaserne in Pfreimd kein isolierter Posten ist, sondern ein elementarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens vor Ort. Die Menschen kamen nicht nur als Schaulustige, sondern auch als Nachbarn, Freunde und Unterstützer.
Diesen Schulterschluss würdigte auch der Besuch hochrangiger Gäste aus Politik, Gesellschaft und Militär. Zahlreiche regionale Mandatsträger, Vertreter der umliegenden Kommunen und Landkreise sowie hochrangige Offiziere gaben sich die Ehre.

Technik hautnah: Statische Ausstellungen auf Spitzenniveau
Das Herzstück des Tages bildete die umfangreiche Leistungsschau des Panzerbataillons 104. In den statischen Ausstellungen erhielten die Gäste Einblicke in Ausrüstung, Handfeuerwaffen, Funk- und Führungstechnik sowie das „Leben im Felde“. Fachkundig und geduldig erklärten Angehörige aller Kompanien ihren soldatischen Alltag und gaben Antworten auf Fragen zu aktuellen Herausforderungen.
Als Publikumsmagnet erwiesen sich die Großgeräte der Truppe: Der hochmoderne Kampfpanzer Leopard 2 A7V, das Flaggschiff des Bataillons, stand im Mittelpunkt. Besucher durften die mächtigen Kolosse aus nächster Nähe bestaunen, Details im Cockpit inspizieren und sich von den Panzerbesatzungen die Funktionsweise modernster Optronik und Zielsysteme erklären lassen. Ergänzt wurde die statische Schau durch Unterstützungs- und Bergefahrzeuge wie den Bergepanzer Büffel sowie Vorführungen rund um Wartung und Instandsetzung, darunter der imposante Wechsel eines Panzer-Triebwerks.

Dynamische Waffenschau: Enormer Sound und taktisches Können
Das Highlight des Programms lieferte die dynamische Waffenschau. Als die tonnenschweren Leopard 2 A7V ihre Motoren starteten und mit beeindruckender Agilität über das Vorführgelände manövrierten, spürten die Zuschauer die rohe Kraft der Panzertruppe im wahrsten Wortsinn unter den Schuhsohlen.
Gezeigt wurden präzise koordinierte Bewegungsmuster, das Einnehmen von Feuerstellungen sowie das Zusammenspiel mit Bergungstrupps und Begleitkräften unter realistischen Einsatzbedingungen. Die Kommentierung durch Fachoffiziere vermittelte den Zuschauern ein klares Bild über taktische Abläufe moderner Gefechtsführung und das hochkomplexe Zusammenspiel von Mensch und Maschine.

Ein starkes Signal für die Zukunft
Neben Waffenschau und Manövern rundeten ein Feldgottesdienst, Mitmach-Stationen für Kinder sowie Verlosungen von Mitfahrten auf Bundeswehrfahrzeugen das ganztägige Rahmenprogramm ab.
Der Tag der offenen Tür in Pfreimd hat gezeigt: Das Interesse an der Bundeswehr und das Vertrauen in die Truppe sind ungebrochen hoch. Mit der Mischung aus militärischer Professionalität, informativer Tiefe und persönlicher Gastfreundschaft ist es den Pfreimder Panzersoldaten gelungen, den Bund zwischen Kaserne und Heimatregion weiter zu festigen.








