
Schwandorf. Vier Betriebe der Bäckerinnung Schwandorf haben sich an der Qualitätsprüfung des Deutschen Brotinstituts beteiligt. 45 verschiedene Produkte waren im Angebot, vom Bauern- bis zum Vollkornbrot und von der Kaiser- bis zur Dinkelsemmel. Prüfer Manfred Stiefel bewertete die Produkte nach Form und Aussehen, Oberflächen- und Krusteneigenschaft, Lockerung und Krumenbildung, Struktur und Elastizität sowie Geruch und Geschmack. Seine Bilanz fiel „äußerst positiv“ aus. Er vergab bei den 38 Brotsorten 23-mal die Note „sehr gut“ und sechsmal „gut“. Von den sieben Semmel- und Brezensorten bekamen vier die Note „sehr gut“ und drei die Note „gut“.
Manfred Stiefel prüfte bereits zum 20. Mal in den Räumen der Kreishandwerkerschaft in Charlottenhof die Erzeugnisse der Schwandorfer Bäckerinnung. „Ein sehr gutes Ergebnis“, freute sich Innungsobermeister Marcel Morawe von der Bäckerei Kosler über die Bilanz des Prüfers. Die jährliche Brotprüfung bescheinige den regionalen Betrieben eine hohe Produktqualität, auf die sich der Verbraucher verlassen könne. Der Staat honoriere die handwerkliche Fertigung mit der jährlichen Verleihung von Ehrenpreisen an die 20 besten Bäckereien in Bayern, so der Obermeister. Er appellierte an die Verbraucher, durch den Einkauf vor Ort die Betriebe wertzuschätzen und das regionale Bäckerhandwerk zu unterstützen. Der „Lieblingsbäcker“ arbeite nachhaltig, verwende regionale Rohstoffe, vermittle Lebensqualität und sei sozialer Treffpunkt. Der Obermeister warb für den Beruf des Bäckers, der bereits während der Ausbildung gut verdiene und später von der krisensicheren handwerklichen Tätigkeit angemessen leben könne.
Auf zweimal „sehr gut“ folgt beim dritten Mal die Verleihung einer Goldmedaille. Die Bäckerei Kosler in Maxhütte-Haidhof bekam „Gold“ für das Bauernbrot, den Schweizer Wecken, Bauernbrot mild und das Holzhackerbrot. Bei der Bäckerei Scheitinger in Dieterskirchen erreichten das Baguette und das Bikerbrot die Stufe „Gold“. Bei der Bäckerei Glaab in Schwandorf waren es die Kaisersemmel und das Landbrot. Die Inhaberin der Bäckerei Scherl, Melanie Bittner, darf mit der Haferkruste und dem Roggenmischbrot mit der Höchststufe werben.








