
Am Sonntagabend fiel das Ergebnis in Schwandorf deutlich aus. Die Stichwahl forderte die Bürger auf, den Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt zu wählen. Dabei trat Amtsinhaber Andreas Feller gegen den von der CSU nominierten Fraktionssprecher und Bürgermeister Andreas Wopperer an. Nach Auszählung aller Stimmgebiete stand mit 65,8% fest, dass Andreas Feller in der kommenden Legislaturperiode Oberbürgermeister bleiben wird. Feller sagte dem Oberpfalz-Boten in der Wahlnacht: „Das Ergebnis freut mich natürlich sehr. Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern und natürlich auch allen, die mich unterstützt haben.“ Darüber hinaus kündigte Feller an, auch weiterhin unabhängig von Parteizugehörigkeiten mit allen Mitgliedern des Stadtrates zusammenarbeiten zu wollen.
Herausforderer Andreas Wopperer fasste den Wahlabend zusammen: „Es treibt mir nicht gerade die Freudentränen in die Augen.“ Der bisherige Fraktionssprecher der Christ-Sozialen betonte, dass die überwiegende Mehrzahl der Entscheidungen im Stadtrat ohnehin keiner Parteipräferenz unterworfen sei. Auch er hob hervor, die fraktionsübergreifende Kommunikation stehe weiterhin im Vordergrund. Der Ortsverbandsvorsitzende der CSU Schwandorf Christoph Götz war nachvollziehbarer Weise enttäuscht vom Wahlausgang. „Wir hatten uns mehr versprochen“, sagte Götz am Wahlabend.
Beide Kandidaten trafen sich nach dem Ende der Auszählung in der Spitalkirche. Dort gratulierte Andreas Wopper dem Wahlsieger Andreas Feller und wünschte ihm eine glückliche Hand in der am 1. Mai beginnenden kommenden Wahlperiode als Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Schwandorf.








