
Unsere Gesellschaft befindet sich gerade mitten im Umbruch großer politischer Veränderungen, unser Planet ganz sicher inmitten eines Wirbels klimatischen Wandels. Überschwemmungen, Erdrutsche, Tornados und lange Dürreperioden begleiten die Menschheit jedoch schon seit Hunderten von Jahren. Die Ausstellung von historischen Fotografien aus der Sammlung Scheufler weist darauf hin, dass Wurzeln der aktuellen Klimakrise bereits in früherer Zeit liegen. Dies hängt vor allem mit der industriellen Revolution zusammen, einer Zeit, in der auch die Fotografie geboren wurde.
Die Ausstellung ist eine Leihgabe des Adalbert Stifter Vereins, die Vernissage findet am Dienstag, den 14. April 2026, um 18:00 Uhr im Centrum Bavaria Bohemia, in Anwesenheit des Besitzers der Sammlung, Pavel Scheufler, sowie von Dr. Wolfgang Schwarz vom Adalbert Stifter Verein, statt. Begleitet wird der Abend von Klaviermusik des jungen tschechischen Künstlers Jan Braun.
Die Ausstellung thematisiert die Kraft des Elements Wasser, die Veränderungen der Landschaft durch den Rohstoffabbau, den Bau von Verkehrswegen und den Umbruch von Ackerboden. Und das alles zu der Zeit, als das Königreich Böhmen ein von der Industrie besonders stark geprägter Teil der österreichischen Monarchie war.
In der Zwischenkriegszeit gehörte die Tschechoslowakei sogar zu den Ländern, deren Industrie weltweit am stärksten entwickelt war. Neben der Abbildung negativer menschlicher Einflüsse wird im letzten Abschnitt der Ausstellung auch auf Bemühungen, etwa der Errichtung von Naturparks und Gärten verwiesen.
”Die Ausstellung setzt sich zum Ziel, über die Fehler nachzudenken, die der Mensch im Umgang mit dem Planeten beging und begeht, aber auch über die Notwendigkeit, statt schneller Gewinnerzielung stärker die Zukunft zu berücksichtigen.”
Eintritt frei, Spenden willkommen. Für Erfrischung ist gesorgt.
Die Ausstellung ist ab 14.04. – 13.05. 2026 im CeBB zu sehen.








