Donnerstag, 23. Juli 2026

„Was tun, wenn der Zoll kommt…“ – Friseurinnung Schwandorf

Referent Klaus Schell (rechts) informierte die Friseurmeisterinnen im Salon von Obermeisterin Carina Distler (Dritte von rechts) über den Ablauf von Prüfungen durch den Zoll. Foto: Rufolf Hirsch

„Was tun, wenn der Zoll kommt…“ war eine Fortbildungsveranstaltung der Friseurinnung Schwandorf im Salon von Obermeisterin Carina Distler in Schwandorf überschrieben. Klaus Schell, Mitarbeiter der „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ (FKS), warb bei den selbständigen Friseurmeisterinnen um Verständnis dafür, dass die Behörde für faire Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen sorgen und deshalb die Betriebe kontrollieren müsse. Seit Ende 2025 stehen die Friseure als weitere Schwerpunktbranche des Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetztes im Fokus der Fahnder, so der Referent.  Die Zollmitarbeiter suchen die Betriebe auf, befragen das Personal zu Arbeitszeit und Vergütung und gleichen die Angaben mit den Unterlagen ab, die sie vom Arbeitgeber bekommen. Bei entsprechenden Verdachtsmomenten arbeitet der Zoll eng mit anderen Behörden, beispielsweise der Deutschen Rentenversicherung, der Bundesagentur für Arbeit und den Jobcentern zusammen und leitet die erforderlichen Maßnahmen ein.

Der Zollmitarbeiter betonte, seine Behörde werde bei ausreichenden Verdachtsmomenten allen Verstößen nachgehen. Im Interesse eines reibungslosen Ablaufes riet er den Geschäftsinhaberinnen, die Unterlagen übersichtlich vorzuhalten.

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