Donnerstag, 10. September 2026

Neuer Erkundungswagen zur Stärkung des Zivil- und Katastrophenschutzes für die Freiwillige Feuerwehr Teublitz

v.l.n.r. Ferdinand Braun, Thomas Beer, Martina Englhardt-Kopf, Christian Demleitner, Christian Nosko und Johannes Schindler bei der Besichtigung des neuen Fahrzeuges. Foto: Anna Kaufmann

Teublitz. Zusammen mit Bürgermeister Thomas Beer, den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Teublitz Johannes Schindler, Christian Nosko und Ferdinand Braun sowie Christian Demleitner, Kreisbrandrat, informierte sich die Parlamentarische Staatssekretärin Martina Englhardt-Kopf vor Ort über den neuen CBRN-Erkundungswagen, der vom Bayerischen Staatsministerium des Inneren, für Sport und Integration an die Freiwillige Feuerwehr Teublitz in Bonn übergeben wurde und durch den Leiter der Katastrophenschutzbehörde, Landrat Thomas Ebeling, im Oktober offiziell in Dienst gesetzt wird.

Die Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Martina Englhardt-Kopf: „Ein funktionierender Zivil- und Katastrophenschutz erfordert fortwährende Ausgaben und Investitionen. Der neue CBRN-Erkundungswagen ist eine notwendige und wichtige Ergänzung zur bestehenden Versorgung im Landkreis Schwandorf. Mein besonderer Dank gilt allen Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr sowie der ganzen Blaulichtfamilie, die Tag und Nacht für das Allgemeinwohl zur Verfügung stehen und jederzeit bereit sind, Hilfe zu leisten. Gerade dieses wertvolle Engagement ist für die Gesellschaft unschätzbar wertvoll und verdient daher besondere Anerkennung.“

„Der neue Erkunder erweitert den bisherigen Katastrophenschutz optimal und stärkt zugleich unsere Freiwillige Feuerwehr und damit die Sicherheit unserer Bevölkerung. Er ist ein wichtiges Instrument, um biologische, chemische und nukleare Gefahren sowohl von unseren ehrenamtlich Aktiven als auch der Bevölkerung abwenden zu können. Danken möchte ich im Namen der Stadt Teublitz für die in den Katastrophenschutz getätigten Investitionen des Bundes und die damit verbundene Anschaffung dieses wichtigen Fahrzeugs aber auch allen Ehrenamtlichen, die sich immer mit großem Engagement für unsere Bevölkerung einsetzen.“, so Bürgermeister Beer weiter.

Abschließend Kreisbrandrat Christian Demleitner: „Die derzeitigen Maßnahmen im Bevölkerungs- und Zivilschutz sind maßgeblich durch die Entwicklungen der letzten Jahre geprägt. Wobei deutlich wurde, dass gerade im Bereich Zivilschutz großer Nachholbedarf besteht. Neben der erforderlichen Ausstattung geht es insbesondere auch darum, in der Bevölkerung wieder ein stärkeres Bewusstsein für den Zivilschutz zu schaffen, denn unsere Aufgabe ist es tagtäglich für ihren Schutz zu sorgen. Daher stärkt der neue Erkundungswagen unsere Einsatzfähigkeit und garantiert uns auch bei extremer Gefahrensituation professionell helfen zu können.“

Hintergrund:

Mit dem neuen Fahrzeug erfüllt der Bund seine gesetzliche Aufgabe im Rahmen des Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz (ZSKG). Dabei hält sich der Bund streng an das Prinzip einer möglichst gleichmäßigen Ausstattung in allen Ländern. Die Auslieferung wird durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BKK) übernommen und erfolgt an die jeweiligen Länder, die dann eine Verteilung in den Landkreisen vornehmen.

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