Mittwoch, 24. Juni 2026

Tödlicher Badeunfall in der Donau

Symbolfoto: Wasserrettung – Bernd auf Pixabay

REGENSBURG. Ein Nichtschwimmer ist am Dienstagabend in der Donau ertrunken. Bereits nach wenigen Augenblicken war der Nichtschwimmer nicht mehr an der Wasseroberfläche zu sehen. Nach mehreren Stunden aufwändiger Suche konnte er nur noch leblos geborgen werden.

Ein 26-jähriger Syrer ist am Dienstagabend gegen 17:50 Uhr im Bereich der Nibelungenbrücke in die Donau zum Baden gegangen. Der Mann konnte nicht schwimmen und ist nach Zeugenaussagen bereits nach wenigen Augenblicken von der Wasseroberfläche verschwunden. Die groß angelegte Absuche der Rettungsdienste dauerte unter Einsatz von Hubschrauber und mehrerer Suchboote bis in die Abendstunden. Gegen 20:30 Uhr konnte der Mann mittels Sonar unter Wasser geortet werden. Reanimationsversuche nach der Bergung blieben erfolglos.

Die Polizei weißt für ein sicheres Badeerlebnis daraufhin:

  • Schwimmkenntnisse prüfen: Gehen Sie niemals ins Wasser, wenn Sie sich nicht absolut sicher in der Tiefe und den Bedingungen des Gewässers bewegen können
  • Vorsicht bei fließenden Gewässern: Fließende Gewässer bergen auch für erfahrene Schwimmer Gefahren und sollten nur außerhalb des Strömungsbereich genutzt werden
  • Keine Selbstüberschätzung: Auch bei warmer Luft kann die Wassertemperatur zu einem Kälteschock führen, der körperliche Reaktionen wie Atemnot auslöst
  • Niemals allein baden: Suchen Sie zum Schwimmen immer Orte auf, an denen im Notfall Hilfe schnell verfügbar ist
  • Aufsichtspflicht beachten: Kinder und Jugendliche dürfen niemals ohne direkte Aufsicht eines Erwachsenen in der Nähe von Gewässern spielen
  • Schnelle Hilfe leisten: Bei scheinbar ertrinkenden Personen Unbeteiligte dazu holen, den Notruf wählen und möglichst von Land Hilfe leisten und ohne sich selbst in Gefahr zu bringen
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