
Neunburg/Waldmünchen. Die Bayerische Fischerjugend im Landesverband Bayern veranstaltete am Wochenende ihr Jugendkönigsfischen. Als Tagungshaus diente die Jugendbildungsstätte des Bezirks Oberpfalz, der KAB und CAJ in Waldmünchen. Neben dem Bayerischen Jugendfischerkönig wurden die sieben besten Bezirksmannschaft ermittelt. Ein Team bestand maximal aus vier Jugendlichen im Alter von zehn bis achtzehn Jahren.
Bei der Siegerehrung begrüßte Landesjugendleiter Eduard Stöhr die Ehrengäste, Teilnehmer und übermittelte die Grüße des Präsidenten Axel Bartelt. Er dankte dem Mitausrichter der Jugendleitung des Bezirksfischereiverbandes Oberpfalz und dem Fischereiverein Neunburg v. Wald, der am Eixendorfer Stausee das Jugendkönigsfischen fachmännisch und professionell organisierte. Am Samstag startete die Mannschaftswertung mit einem Casting-Dreikampf, dem Wissenstest und Knotenbinden. Anschließend wurde das Angelgewässer des FV Neunburg besichtigt. Mit einem Grillabend am Lagerfeuer beim Fischerheim in Stockarn endete der Samstag. Am Wettkampftag wurde von 6 bis 10 Uhr auf Friedfische geangelt. Mehrere Karpfen, Schleien, Brassen, Rotaugen und ein Wels wurden gefangen. Insgesamt konnten 41,7 Kilo entnommen werden. Der größte Fisch, ein Karpfen mit 3,47 Kilo und 60 Zentimeter wurde von Jungfischerkönig Quirin Schuster (16) aus der Oberpfalz gefangen. Von den sechs teilnehmenden Mädchen war Maja Raum aus Oberbayern mit einem Karpfen von 2,6 Kilo die beste Anglerin. In der Einzelwertung holte sich Marco Schuhmann aus Schwaben den Gesamtsieg, vor Quirin Schuster (Oberpfalz), Nico Topfstedt (Oberfranken), Maja Raum (Oberbayern) und Linda Topfstedt (Oberfranken). Mannschaftssieger wurde Oberfranken vor Oberbayern, Oberpfalz, Schwaben, Unterfranken, Mittelfranken und Niederbayern. Urkunden, Medaillen, Ehrengaben und die Jugendkönigskette wurden bei der Siegerehrung überreicht.
Bürgermeister Wolfgang Kürzinger (FW) freute sich, dass die Fischerjugend Waldmünchen als Veranstaltungsort wählte. Er dankte den Verantwortlichen, die dem Nachwuchs den Angelsport nahebrachten. Er appellierte an die Jugend: „Freut euch die Natur gemeinsam zu erleben, bleibt dem Angelsport treu und gebt die Begeisterung weiter“, so der Bürgermeister. Landtagsabgeordneter Alexander Flierl (CSU) würdigte das Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Betreuer, die den Kindern nicht nur die Fischerei, sondern auch den verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Gewässer vermitteln. Das Jugendkönigsfischen zeige, dass Fischerei weit mehr als ein Wettbewerb ist. Wer Gewässer nutzen wolle, müsse sie auch schützen und pflegen. Verantwortung für die Natur, der Erhalt der Artenvielfalt und die Weitergabe dieses Bewußtseins an die junge Generation seien wichtige Grundlagen für eine nachhaltige Zukunft. Er gratulierte den ausgezeichneten Jugendlichen und wünschte ihnen, dass sie ihre Verbundenheit mit der Fischerei bewahren und künftig Verantwortung für ihre heimischen Gewässer übernehmen. Die Inklusionsbeauftragte Ewelina Lautenschlager überreicht an den Landtagsabgeordneten Flierl für die Übernahme der Schirmherrschaft, anläßlich des nächsten bezirksübergreifenden Inklusionsfischen einen Regenschirm. Mit der Übernahme der Schirmherrschaft wird ein wichtiges Zeichen für Menschen mit Behinderung gesetzt, gleichzeitig können sie unvergeßliche Tage in der Natur erleben.










