Montag, 7. September 2026

Friedhof Pirkensee: Wege werden erneuert und Friedhofsmauer zurückgebaut

Vor Ort auf dem Friedhof Pirkensee: Erster Bürgermeister Rudolf Seidl (rechts) und Stadtbaumeister Ronny Harz besichtigen die sanierungsbedürftige Natursteinmauer zwischen dem alten und dem neuen Friedhofsteil. Foto: Andrea Ederer

Stadt investiert rund 170.000 Euro in die Neugestaltung und Sanierung

Auf dem städtischen Friedhof in Pirkensee stehen derzeit umfangreiche Sanierungs- und Umbaumaßnahmen an. Neben der Erneuerung bereits asphaltierter Wege wird insbesondere die Natursteinmauer zwischen dem alten und dem neuen Friedhofsteil zurück gebaut und durch einen modernen Zaun ersetzt. Insgesamt investiert die Stadt Maxhütte-Haidhof hierfür knapp 170.000 Euro.

Die bestehende Natursteinmauer ist im Laufe der Jahre zunehmend instabil geworden. „Der Mörtel zwischen den einzelnen Natursteinen ist bereits größtenteils versandet. Dadurch besteht kein kraftschlüssiger Verbund mehr zwischen den einzelnen Steinen und die Natursteinwand ist nicht mehr standsicher“, erklärt Stadtbaumeister Ronny Harz. Aus Sicherheitsgründen sei deshalb ein Rückbau der Mauer notwendig.

Um die angrenzenden Grabstellen und Grabmale beim Abbruch nicht zu beschädigen, wurden die betroffenen Gräber vor Beginn der Arbeiten fachgerecht abgebaut und zwischengelagert. Damit nach Abschluss der Arbeiten alle Grabstellen wieder exakt an ihren ursprünglichen Plätzen angelegt werden können, wurden die Gräber zuvor mittels GPS eingemessen.

Die bisherige Mauer wird nach dem Rückbau durch einen Doppelstabmattenzaun ersetzt. Die Bereiche rund um den neuen Zaun sollen anschließend wieder begrünt werden. Der Abbau der Natursteinmauer wurde mit dem Landratsamt, Untere Naturschutzbehörde, abgestimmt und entsprechend genehmigt.

Ein weiterer Bestandteil der Maßnahmen ist die Erneuerung der bereits asphaltierten Wege auf dem Friedhof. In den Gesamtkosten von knapp 170.000 Euro sind neben den Asphaltierungsarbeiten und dem neuen Zaun auch der Rückbau, die Zwischenlagerung und der spätere Wiedereinbau der betroffenen Gräber enthalten.

„Uns ist wichtig, den Friedhof als würdevollen Ort der Ruhe und des Gedenkens langfristig zu erhalten und gleichzeitig für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher zu sorgen“, betont Erster Bürgermeister Rudolf Seidl.

Bereits zuvor hatte die Stadt Maxhütte-Haidhof das Leichenhaus auf dem Friedhof erneuert. Dafür wurden rund 200.000 Euro investiert. Damit fließen insgesamt erhebliche Mittel in die Sanierung und Aufwertung des Friedhofsstandorts Pirkensee.

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