
Dass das geflügelte Wort von einem lachenden und weinenden Auge auch Realität sein kann, zeigte sich an der Grundschule Steinberg am See: einige schluchzten herzzerreißend, vor allem die Mädchen. Die Buben hingegen gaben sich „cooler“ und lachten angesichts der bevorstehenden Ferien. Diese zwiespältige Gefühlslage dominierte bei der Verabschiedung der 4.Klasse. Die nach vier Jahren die Schule verlassenden Kinder mussten durch ein von den Klassen 1- 3 gebildetes Spalier in ihre Zukunft gehen, sei es in die Mittelschule Wackersdorf oder in die Realschule bzw. Gymnasium Schwandorf.

Ute Steinbauer „managte“ diese sehr emotionale und vollauf gelungene „School-out-Veranstaltung“ bestens, was die Anwesenheit vieler Eltern und Großeltern bestätigten. Verabschiedet wurden aber nicht nur die „Großen“ der Grundschule, sondern mit Miriam Hecht und Lena Klein auch zwei Lehrkräfte sowie die Elternbeiratsvorsitzende Sandra Scharf, die mit ihren drei Kindern zwölf Jahre engagiert für die Steinberger Schüler eintrat. Sie zeigte sich überzeugt, dass an dieser „tollen Schule“ weiterhin Elternbeirat und Förderverein aktiv sein werden. Das Verhältnis zur Schulleitung und den Lehrkräften war immer von gegenseitigem Respekt geprägt, was die Zusammenarbeit sehr erleichterte, betonte sie abschließend.
Der Dank von Ute Steinbauer, die selbst auch Blumen von den Kids bekam, galt abschließend auch der Gemeinde, dem Bauhof und denen, die außerhalb des schulischen Betriebes für Kinder immer da waren. Auch für diese „fleißigen Geister“ gab es kleine „Dankesgeschenke“.









