
Bei einem Ehrenabend in der Steinberger Sporthalle ernannte Bürgermeister Christian Meßmann seinen Vorgänger gemäß einstimmigen Gemeinderatsbeschluss zum Altbürgermeister und Ehrenbürger.
Die „Vizebürgermeister“ Fanz Kiendl und Kraus begrüßten als Moderatoren des Abends dazu auch den stellvertretenden Landrat Peter Wein, die Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Schwandorf/Cham, Altlandrat Volker Liedtke, Altbürgermeister und Ehrenbürger Jakob Scharf sowie Wackersdorfs Bürgermeister Thoman Falter und die Bürgermedaillenträger der Gemeinde. Nach der musikalischen Eröffnung durch die „Lustigen Quertreiber“ (Naab Werkstätten Schwandorf) unter der Leitung von Agnes Kaindl Grußwortredner Peter Wein bezeichnete den Abend auch für den gesamten Landkres wichtig und nannte Bemmerl sowie alle Ehrenamtlichen Vorbilder für die Gesellschaft. Marianne Schieder nannte die Politik „ein undankbares Geschäft“, weswegen solche Auszeichnungen wichtig seien. Die Gemeinde sein das Fundament der staatlichen Organe und politischen Handelns. Den neuen Altbürgermeister bezeichnete sie als „roten Felsen im schwarzen Meer“. Auch der stellvertretende Kreisvorsitzende des Bayerischen Gemeindetages Thomas Falter verwies auf den Geehrten den Einzelkämpfer als alleinigen SPD-Bürgermeister im Landkreis Schwandorf. Die Zusammenarbeit in der Verwaltungsgemeinschaft Wackersdorf sei von gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägt gewesen.
Bürgermeister Christian Meßmann bedauerte am Anfang seiner Laudatio, dass in der Gesellschaft immer mehr das „Ich“ anstatt „Wir“ im Mittelpunkt stehe und Hass und Hetze von extremen Parteien und Gruppierungen diese Gesellschaft spalten. Harald Bemmerl sei als überzeugter Demokrat in all seinen Aufgabenfeldern stets vorangegangen und habe sich mit Leidenschaft für seine Heimat eingesetzt, 36 Jahre war er im Gemeinderat, davon zwölf Jahre als Bürgermeister. Hier habe er die angestoßene Entwicklung fortgesetzt und die Weichen für die künftigen Jahre gestellt. Er sei kein Verwalter, sondern Gestalter auf vielen Feldern gewesen. Bemmerl bedankte sich abschließend für beide Auszeichnungen und verwies auf das in den 9oer Jahren gemeinsam gesetzte Ziel, Steinberg zu einer attraktiven Wohn–und Tourismusgemeinde zu machen. Das sei vollauf gelungen, weswegen er allen Weggefährten dankte. Er verwies auf einige Projekte in seiner Amtszeit, angefangen von der Entwicklung am See und neuen Baugebieten im Ort über die Sanierung der Sporthalle und die Neugestaltung des Friedhofes bis hin zu den Kindergärten und den Erwerb des Ponyhofgeländes mit Museum und Pfarrheim. Der Gemeinde wünschte er mit einem „Glückauf“ weiterhin eine kontinuierliche Entwicklung.








