
Zumindest in den Sommermonaten werden die Anwohner, abgesehen vom Baumaschinenlärm, vom Durchgangsverkehr verschont. Voraussichtlich bis Ende Oktober soll die Sanierung der Rauberweiherhauser Straße dauern. Für die Dauer der Bauarbeiten ist der Straßenabschnitt zwischen dem Ortseingang von Bössellohe und dem alten Feuerwehrhaus bereits seit dem 15. Juni 2026 vollständig gesperrt. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro.
Im Beisein von Barbara und Andreas Dankerl von der bauausführenden Firma und Lukas Kraus (BBI-Ingenieure) erläuterte Bürgermeister Thomas Falter das Projekt. Auf einer Länge von etwa 250 Metern werden die Fahrbahn, die Straßenentwässerung sowie die unterirdische Infrastruktur grundlegend erneuert. Die Straße erhält eine einheitliche Fahrbahnbreite von 5,50 Metern. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wird auf der Nordseite ein durchgehender Gehweg mit einer Breite von 1,80 Metern angelegt. Zudem entsteht gegenüber der bestehenden Bushaltestelle eine zusätzliche, verkehrsgerecht angeordnete Wartehalle. „Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Modernisierung der Ver- und Entsorgungsinfrastruktur“, betonte Falter. Der bestehende Mischwasserkanal aus Asbestzement wird vollständig ersetzt, neue Straßenabläufe werden installiert und zahlreiche Grundstücksanschlüsse erneuert. Parallel dazu erfolgt die Erneuerung und teilweise Vergrößerung der Wasserleitungen einschließlich der Hausanschlüsse.Auch das bestehende Brückenbauwerk wird umfassend saniert. Neben der Erneuerung des Asphaltaufbaus und der Abdichtung werden die vorhandenen Geländer durch neue Stahlgeländer ersetzt. Im Rahmen der Gesamtmaßnahme errichtet die Bayernwerk Netz GmbH zudem eine moderne Straßenbeleuchtung einschließlich der erforderlichen Stromversorgungsleitungen im gesamten Baufeld. Mit dem Ausbau verbessert die Gemeinde nicht nur die Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität für Fußgänger, sondern stärkt auch nachhaltig die Versorgungssicherheit der Wasser- und Abwasseranlagen.


Für Taucher und Radfahrer gibt es während der Bauzeit besondere Regelungen: Die Zufahrt zum Tauchplatz Rutsch bleibt von Bössellohe aus erreichbar. Betroffene Radwege werden über ausgeschilderte Umleitungen im unmittelbaren Nahbereich geführt.
Kernzahlen der Maßnahme:
- Baukosten: rund 1,6 Mio. Euro
- Bauzeit: 15.06.2026 bis 31.10.2026
- Ausbauabschnitt: ca. 250 Meter
- Fahrbahnerneuerung: ca. 1.550 m²
- Neuer Gehweg: ca. 700 m²
- Erneuerung Wasserleitung: ca. 250 Meter
- Neubau und Erneuerung von Kanalanlagen sowie Grundstücksanschlüssen
- Sanierung des Brückenbauwerks einschließlich neuer Stahlgeländer
Die Gemeinde bittet Anwohner, Verkehrsteilnehmer und Besucher um Verständnis für die mit den Bauarbeiten verbundenen Einschränkungen.








