
Am Montag, den 04. Mai 2026, kam es gegen 15:00 Uhr zu einem Wald- und Flächenbrand in einer Hanglage entlang der Staatsstraße 2159 zwischen den Gemeinden Altendorf und Schwarzach bei Nabburg. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Fläche von rund 5.000 Quadratmetern in Brand. Aufgrund der steilen und unwegsamen Hanglage gestalteten sich die Löscharbeiten besonders schwierig.
Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehren, unterstützt durch den Luftbeobachter aus Schmidgaden, Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehren, unterstützt durch einen Luftbeobachter aus Schmidgaden, der die Einsatzkräfte gezielt zum Brandherd lotsen konnte, wurde das Feuer gegen etwa 16:00 Uhr unter Kontrolle gebracht und abgelöscht. Die Nachlöscharbeiten dauern weiterhin an, da Glutnester im Gelände ein erneutes Aufflammen verhindern müssen. Derzeit müssen die Einsatzkräfte in der Hanglage unter hohem Personal- und Materialeinsatz intensiv und kräftezehrend Nachlöscharbeiten durchführen.
Insgesamt waren rund 300 Einsatzkräfte (Stand 16:30 Uhr) im Einsatz. Beteiligt waren die Feuerwehren aus Nabburg, Guteneck, Altfalter, Willhof, Fronhof, Oberköblitz, Pfreimd, Wernberg, Oberviechtach, Wölsendorf, Altendorf, Schwarzach, Unterauerbach, Weiding bei Schwarzach, Diendorf, Sonnenried, Schwarzenfeld, Mitterauerbach, Pretzabruck, Zangenstein und Dürnersdorf. Zusätzlich waren der Fachberater des THW Nabburg, die Bergwacht, der Einsatzleiter Rettungsdienst sowie die Johanniter-Unfall-Hilfe mit der SEG Betreuung vor Ort. Alarmierte Flughelfer aus Amberg konnten den Einsatzort wieder verlassen, da aufgrund einer parallelen Einsatzlage in Oberbayern kein Hubschrauber zur Verfügung stand. Die Einsatzleitung hatte Kreisbrandrat Christian Demleitner inne. Unterstützt wurde er durch Kreisbrandinspektor Helmut Schatz sowie sechs Kreisbrandmeister des Landkreises Schwandorf. Zur Brandbekämpfung kamen spezielle Waldbrand-Ausrüstungen zum Einsatz. Die Wasserversorgung wurde im Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen sichergestellt. Zusätzlich unterstützten Landwirte mit Güllefässern beim Wassertransport.
Der Einsatz ereignete sich am „Tag der Feuerwehr“ und unterstreicht die hohe Einsatzbereitschaft und Schlagkraft der eingesetzten Kräfte. Der Landrat des Landkreises Schwandorf wurde über das Einsatzgeschehen informiert. Zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe ist die Polizei Nabburg vor Ort. Auch die beiden Bürgermeister der betroffenen Gemeinden waren vor Ort.
Stellungnahme des Landrats
Landrat Thomas Ebeling äußerte sich zum Einsatz:
„Ich danke allen eingesetzten Kräften für ihren schnellen und engagierten Einsatz unter schwierigen Bedingungen. Dieses Ereignis zeigt einmal mehr, wie unverzichtbar unsere Feuerwehren und Hilfsorganisationen für die Sicherheit im Landkreis sind.“
Dank der Einsatzleitung
Kreisbrandrat Christian Demleitner bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften:
„Mein besonderer Dank gilt allen Einsatzkräften, den örtlichen Führungskräften sowie den unterstützenden Organisationen für das schnelle, professionelle und reibungslose Zusammenwirken bei diesem anspruchsvollen Einsatz. Gerade die schwierige Hanglage und das unwegsame Gelände haben den Einsatz erheblich erschwert. Umso bemerkenswerter ist es, mit welcher Entschlossenheit, Disziplin und Kameradschaft hier gearbeitet wurde. Dieses Engagement zeigt eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit unserer Feuerwehren und aller beteiligten Kräfte im Landkreis Schwandorf.“
Ein besonderer Dank gilt zudem den unterstützenden Landwirten sowie allen Kräften im Hintergrund.








