
BURGLENGENFELD. Im Wintersemester 2025/26 beschäftigten sich zehn Studierende der Europäischen Ethnologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg im Rahmen eines Projektseminars mit jenem Teil des Museums, der Besucherinnen und Besuchern normalerweise verborgen bleibt: der Sammlung – dem „Eisberg“ jeder Ausstellung.
Diese über Jahrzehnte gewachsene Sammlung bildet die Grundlage aller Präsentationen und hält selbst für Fachleute immer wieder Überraschungen bereit. In der Ausstellung „HÄ?“ zeigen die Studierenden ausgewählte Objekte, die sie in den Beständen entdeckt haben, und erzählen deren Geschichten.
Der Zugang ist bewusst ungewöhnlich: So wie im Seminar hinter die Kulissen des Museums geblickt wurde, eröffnet auch die Ausstellung neue, unkonventionelle Perspektiven. Sie macht sichtbar, wie viele Überlegungen hinter den oft kurzen Ausstellungstexten stehen und welches Erkenntnispotenzial selbst scheinbar zufällige Fundstücke für unsere Alltagskultur und Geschichte bergen.
Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, außergewöhnliche und außergewöhnlich gewöhnliche Objekte zu entdecken – und aus einem „Hä?“ ein „Ah!“ zu machen.
Zur Eröffnung am 26. April um 14 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Von 14 bis 17 Uhr lädt zudem das Museumscafé des Freundeskreises des Oberpfälzer Volkskundemuseums e. V. mit Getränken und hausgemachten Kuchen zum Verweilen ein.








