
Mit einem Gottesdienst in der Sankt Georgskirche und anschließender Zusammenkunft im Pfarrheim feierte der Klardorfer Josefiverein „seinen“ Namenstag, wozu Vorsitzender Josef Eiselbrecher neben den „Seppln“ und Josefas auch zahlreiche Gäste begrüßen konnte.
Stellvertretender Landrat Jakob Scharf dankte „für das Hochhalten der Tradition“ und erinnerte daran, dass der Josefitag in Bayern bis 1968 ein gesetzlicher Feiertag war. Heute sei der Josefstag ein bundesweiter dezentraler Aktionstag des Bundes der Katholischen Jugend. In diesem Jahr stehe er unter dem Motto „Du gehörst dazu. Stärken, was Zuversicht schafft.“ Diese Zuversicht -so Scharf- brauche es mehr denn je angesichts der Probleme in der Kirche und in der demokratischen Gesellschaft. Es gehe darum, Populisten und „Miesmachern“ die Stirne zu bieten. Oberbürgermeister Andreas Feller, der mit seinem zweiten Namen Josef heißt, gratulierte namens der Großen Kreisstadt und bedauerte, dass dieser Ehrentag immer mehr aus dem Bewußtsein der breiten Bevölkerung schwindet. Schirmherr Stadtrat Andreas Weinmann lobte die „tolle Organisation des Vereins“. Pfarrer Markus Müller hatte zuvor in der Kirche die Bedeutung des heiligen Josef für die gesamte katholische Kirche gewürdigt. Danach gedachte man auf dem Friedhof der verstorbenen Mitglieder.
Die gelöste Stimmung mit Alleinunterhalter Hans Karg erhielt einen kleinen Dämpfer, als die beiden Vorsitzenden Josaef Eiselbrecher und Josef König, der für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde, ihren Rückzug an der Vereinsspitze ankündigten. Man werde zwar weiterhin mitarbeiten, die Führung allerdings bei den nächsten Wahlen in jüngere Hände legen.








