Sonntag, 10. Mai 2026

55 Jahre Städtebauförderung: Millioneninvestitionen stärken den Landkreis Schwandorf

Bundestagsabgeordnete Martina Englhardt-Kopf. Foto: Hendrik Steffens

Seit 55 Jahren ist die Städtebauförderung eines der wichtigsten Instrumente für starke Städte und Gemeinden in Deutschland und ihre Wirkung ist auch im Landkreis Schwandorf täglich sichtbar: in lebendigen Ortskernen, modernisierten Plätzen und attraktiven Treffpunkten. Der bundesweite Tag der Städtebauförderung am 9. Mai macht diese Entwicklung erneut deutlich.

Auch im Jahr 2025 wurde gezielt in die Region investiert: 3,2 Millionen Euro Bundesmittel hat der Bund für Städte und Gemeinden im Wahlkreis von Bundestagsabgeordneter und Heimatstaatssekretärin Martina Englhardt-Kopf bereitgestellt. Insgesamt wurden in den vergangenen Jahrzehnten fast 60 Millionen Euro Bundesmittel in die Region investiert. Hinzu kommen noch anteilig Landesmittel und kommunale Eigenanteile. „Die Städtebauförderung ist ein echter Motor für unsere Heimat. Sie sorgt dafür, dass unsere Orts- und Stadtkerne lebendig bleiben und sich gleichzeitig weiterentwickeln können“, erklärt Martina Englhardt-Kopf. 

Wie konkret diese Unterstützung wirkt, zeigt sich in vielen Kommunen im Landkreis: In der Großen Kreisstadt Schwandorf wurde die Altstadt mit Hilfe der Bundesmittel in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt aufgewertet, mit Investitionen in öffentliche Räume, Infrastruktur und Aufenthaltsqualität. Auch in Burglengenfeld oder Nabburg wird gezielt in die Stärkung der Ortsmitten investiert. Gleichzeitig profitieren alle Kommunen in besonderer Weise: In Orten wie Pfreimd, Wackersdorf oder Neunburg vorm Wald ermöglicht die Städtebauförderung wichtige Impulse etwa bei der Sanierung von Altstadtbereichen, der Belebung von Ortsmitten oder der Entwicklung neuer Nutzungskonzepte.

Die Förderung setzt dabei gezielt an den Herausforderungen unserer Zeit an. Schwerpunkte sind die Sanierung historischer Altstädte, die Stärkung von Stadt- und Ortskernen, die Entwicklung neuer Nutzungsmöglichkeiten für bestehende Flächen sowie die Anpassung an Anforderungen wie Klimaschutz, Aufenthaltsqualität und moderne Infrastruktur. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Städtebauförderung ist ihre wirtschaftliche Wirkung: Jeder Euro an Fördermitteln löst ein Vielfaches an zusätzlichen Investitionen aus. Davon profitieren insbesondere regionale Betriebe aus Bau, Handwerk und Planung, ein Großteil der Mittel bleibt direkt in der Region und stärkt Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort.

„Gerade im ländlichen Raum ist ein attraktiver Ortskern entscheidend, für die Lebensqualität, für den Einzelhandel und für das gesellschaftliche Miteinander. Die Städtebauförderung schafft hier echte Perspektiven. Die Städtebauförderung ist eine Erfolgsgeschichte, die wir konsequent fortschreiben. Die unionsgeführte Koalition unterstützt dies auch gezielt und hat dazu die Bundesmittel für die Städtebauförderung im Jahr 2026 auf 1 Milliarde Euro erhöht und damit ein klares Signal für starke Städte und Gemeinden gesetzt. Gemeinsam können somit Bund, Länder und Kommunen Vieles erreichen.“ so Englhardt-Kopf weiter.

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