
CHAM. Am 16. Februar wurde ein 70-jähriger Mann in seiner Wohnung im Stadtzentrum von Cham von zwei männlichen Tatverdächtigen unter Vorhalt von Messern zur Herausgabe eines Bargeldbetrages in Höhe von mehreren tausend Euro veranlasst. Eine tatbeteiligte Frau aus dem Umfeld des Geschädigten wurde vorläufig festgenommen. Die beiden Männer konnten zuerst flüchten, wurden aber einige Tage später festgenommen. Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt.
Am 16. Februar, gegen 13.00 Uhr, verschafften sich ein 20-jähriger und ein 19-jähriger Syrer unter Mitwirkung einer 28-jährigen Deutschen aus dem persönlichen Umfeld des Geschädigten Zutritt zu dessen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Stadtzentrum von Cham. In der Wohnung wurde der Geschädigte von den beiden Tatverdächtigen unter Vorhalt von Messern zur Herausgabe eines Bargeldbetrages in Höhe von mehreren tausend Euro aufgefordert. Der Geschädigte blieb unverletzt.
Die beiden Männer flüchteten daraufhin gemeinsam mit der Frau zu Fuß vom Tatort. Im Rahmen einer umgehend eingeleiteten Tatortbereichsfahndung unter Einsatz starker Polizeikräfte konnte die 28-Jährige angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Nach Durchführung der erforderlichen Erstmaßnahmen wurde sie wieder entlassen. Am Freitag, 20. Februar, wurden die beiden Männer aufgrund intensiver verdeckter Maßnahmen im Stadtgebiet von Cham vorläufig festgenommen.
Der 19-jährige und der 20-jährige Syrer wurden am Samstag, 21. Februar, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg einem Haftrichter am Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Dieser erließ in beiden Fällen Haftbefehl. Die Männer wurden in Justizvollzugsanstalten gebracht.
Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg.








