
Nach dem großen Erfolg der Eis-Disco der Wasserwacht entschloss sich das Team um CSU-Bürgermeisterkandidat Michael Schaller spontan, den Wahlkampfauftakt in der Kernstadt ins Freie zu verlegen. Das „Wintergrillen“ mit Glühwein und Bratwürsteln anstelle einer üblichen Wirtshausveranstaltung erwies sich dann auch als innovatives Format. „Einen solchen Andrang haben wir, auch angesichts der prophezeiten Wetterlage, nicht erwartet“, so Schaller. „Ich bin froh, dass so viele gekommen sind. Das beweist das große Interesse der Bevölkerung und wir hatten dadurch viele gute Gespräche.“
Ortsvorsitzender Peter Singerer ließ mit der Ansage aufhorchen, dass man das Ergebnis der Kommunalwahl 2020 noch ausbauen und weiter den Bürgermeister und die stärkste Stadtratsfraktion stellen wolle. Dazu verwies er in seiner Begrüßung auf das inhaltliche und personelle Angebot an die Wähler. „Wir haben ein hervorragendes Programm und treten mit 24 Persönlichkeiten an, von denen jede für sich ein Gewinn für den Stadtrat wäre“, so Singerer. Mit Michael Schaller habe die CSU einen Bürgermeisterkandidaten, der sich seit zwölf Jahren als Fraktionsvorsitzender im Stadtrat bestens bewährt habe. „Michael hat etwa maßgeblich dazu beigetragen, das Finanzierungsdesaster der Bulmare GmbH im Schweizer Fremdwährungskredit zu beenden. Dieses starrsinnig und wider alle Vernunft jahrelang fortgesetzte Abenteuer der Lengfelder SPD hat die Burglengenfelder rund 17 Millionen Euro gekostet, die wir heute gut gebrauchen könnten.“ Diese immense Summe fehle heute, sie sei den beteiligten Banken zugutegekommen, nicht aber den Bürgerinnen und Bürgern. „Gut, dass das Trauerspiel beendet werden konnte und der Erhalt unseres Bades dank einer seriösen Finanzierung nun endlich dauerhaft gesichert ist“, so Singerer.
Michael Schaller wies auf CSU-Erfolge der letzten zwölf Jahre hin. Es sei schlichtweg die Unwahrheit, dass die Mitbewerber hier „gebetsmühlenartig“ immer wieder behaupten würden, dass in den letzten zwölf Jahren „nichts passiert“ sei.
Schaller verwies etwa auf den Anstieg der Einwohnerzahl um ca. 2.500 auf fast 15.000 seit 2014. Dies sei nur durch massiven Wohnungsbau v.a. in der Kernstadt möglich gewesen, für den die CSU-geführte Verwaltung und der Stadtrat die Weichen gestellt hätten. Es seien ca. 550 Wohneinheiten neu gebaut worden. Exemplarisch nannte er das ehemalige Weiß-Gelände, das nun u.a. 28 Wohneinheiten für altersgerechtes Wohnen biete, die Neubaugebiete am Augustenhof und Hussitenweg sowie erfolgreiche Nachverdichtung z.B. in der Maxhütter- und Eichenstraße. Am 16.01.2026 sei der Spatenstich für 68 einkommensorientiert geförderte Wohnungen für Singles, Paare und Familien in der Vorstadt erfolgt.
„Im Umland hat nun endlich jeder eine ordentliche Internetverbindung, mit der Homeoffice und Homeschooling möglich sind – und hier bleiben wir nicht stehen“, führte Schaller aus. Burglengenfeld ermögliche die Errichtung von Freiflächenphotovoltaikanlagen und Windrädern, wo möglich und sinnvoll. „Damit werden die Weichen für die Zukunft gestellt!“
Für die Feuerwehren habe man mit über 3 Mio. Euro so viel Geld in die Hand genommen wie nie zuvor in solch einem Zeitraum. Geplant sei aktuell ein Anbau ans Feuerwehrhaus in Burglengenfeld und ein Neubau in Pottenstetten.
Schaller erinnerte daran, dass unter CSU-Führung seit 2014 etwa 350 neue Kindergarten- und 110 Kinderkrippenplätze geschaffen und die Grundschule für ca. 16 Mio. € erweitert worden sei. Die Bildungseinrichtungen hätten hohe Priorität für die CSU und ihn.
Trotz dieser dieser vieler weiterer Investitionen sei es dabei gelungen, den 2014 vorgefundenen „Rekordschuldenstand“ aller städtischen Einrichtungen von ca. 55 Mio. € auf etwa 44 Mio. € zu senken, also um etwa 1 Mio. € jährlich. Während der Amtszeit des SPD-Bürgermeisters sei der Schuldenstand kontinuierlich gestiegen. „Da haben wir einen anderen Anspruch an eine generationengerechte Politik“, resümierte Schaller. Man werde, „nur um Wähler zu ködern, auch nicht ein Projekt nach dem anderen versprechen“. Der eigene Ansatz gehe dahin, auch Lösungen zu finden, die nicht immer den Burglengenfelder Steuerzahler belasteten. Beim Areal VAZ, dem TV-Gelände und auch der alten Landwirtschaftsschule sei das gelungen. „Es gibt sehr gute Nutzungen ohne Geld der Stadt.“
Auch auf das seit Dezember auf der Homepage der CSU abzurufende Wahlprogramm gingen Schaller und Singerer ein. Besonders wichtig sei ihm, so Michael Schaller, eine weitere Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Betreuungsangebote müssten den Bedürfnissen der Familien gerecht werden. Der Gewerbestandort Burglengenfeld solle weiter ausgebaut werden. „Ein gesunder Mittelstand sei Grundpfeiler einer finanziell gesunden Stadt“, so der Bürgermeisterkandidat. ÖPNV, Radwegekonzept und der Glasfaserausbau hin zu Fiber to the Home (FTTH) stünden weit oben auf der Agenda.
„Unsere Kultur- und Freizeiteinrichtungen sollen weiter ausgebaut und ggf. neu gebaut werden. Ein Veranstaltungszentrum in der Stadt muss das Ziel sein“, betonte Schaller. „Der Klimaschutz ist uns ebenfalls ganz wichtig. Wir werden daher weiterhin auf erneuerbare Energien setzen“, fuhr Schaller fort.
Als weitere Schwerpunkte nannte er die regionale Landwirtschaft und die Stärkung des Umlands.
Markus Huesmann, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, erläuterte kurz den Stand in Sachen Förderschaden. Es sei letztlich der Beharrlichkeit der CSU-Fraktion zu verdanken, dass man heute gute Aussichten auf eine weitgehende Schadloshaltung habe. Darauf hätten leider nicht alle Kräfte ihr Hauptaugenmerk gerichtet. Die Zuweisung politischer Verantwortung sei manchem wichtiger gewesen, was „die zuständigen Gremien viel Kraft und Zeit gekostet“ habe. Umso erstaunlicher sei es, dass diese Akteure sich heute als große Aufklärer darstellten und vor allem die Schuld dem CSU-Bürgermeister in die Schuhe schöben.
Im Anschluss suchten Michael Schaller und die anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten in lockerer Atmosphäre das persönliche Gespräch mit den Gästen.
Schallers Resümee: Das Format habe sich als „voller Erfolg“ erwiesen. „So viel Zuspruch hätte es bei einer klassischen Wirtshausveranstaltung nicht gegeben. Näher am Bürger kann man nicht sein.“ Man werde das Konzept in der Kernstadt sicherlich an weiteren geeigneten Standorten, neben einer zentralen Wahlkampfveranstaltung im VAZ, so fortsetzen.








