
Nach mehreren Frosttagen hat die Wasserwacht Teublitz die Eisdecke an der Badestelle „Höllohe“ erneut überprüft. Mit einer mittelprächtigen Stärke ist das Eis noch nicht durchgehend tragfähig. Besonders in Uferbereichen sowie an Stellen, an denen beim „Neujahrsanbaden“ Eis geöffnet wurde, besteht erhöhte Einbruchgefahr.
Zwar laden winterliche Temperaturen dazu ein, Schlittschuhe oder Eisstöcke hervorzuholen, doch das Betreten zugefrorener Gewässer ist aktuell noch zu gefährlich. Auch Bürgermeister Thomas Beer machte sich vor Ort ein Bild und appellierte eindringlich an die Bevölkerung, auf die eigene Sicherheit zu achten.
Damit Eis mehrere Personen sicher tragen kann, ist eine Mindestdicke von 10 bis 15 Zentimetern erforderlich. Kommt es dennoch zu einem Unfall, rät die Wasserwacht dringend, sofort den Notruf 112 abzusetzen und bei der Rettung stets auf den Eigenschutz zu achten.
„Wer helfen will, darf sich niemals stehend der Einbruchstelle nähern. Nur liegend oder mit einer breiten Unterlage kann das Gewicht verteilt und weitere Gefahr vermieden werden“, erklärt Markus Frey, Vorstand der Wasserwacht Teublitz. Hilfsmittel wie Stöcke, Seile oder Kleidungsstücke sollten genutzt werden, um die eingebrochene Person aus dem Wasser zu ziehen.
Die Wasserwacht weist darauf hin, dass insbesondere Uferzonen an Teublitzer Gewässern auch bei anhaltender Kälte kritisch bleiben. Vorsicht und Zurückhaltung sind weiterhin dringend geboten – dann steht dem Freizeitspaß nichts im Wege.








