Montag, 26. Januar 2026

Steinberger Feuerwehr ein verlässlicher Partner

Langjährige und verdiente Mitglieder wurden mit Urkunden und Ehrennadeln ausgezeichnet. Fotos: Jakob Scharf

Die Steinberger Feuerwehr ist in jeder Hinsicht bestens aufgestellt. Dies wurde bei der Jahreshauptversammlung, bei der es viele Ehrungen und Auszeichnungen gab, eindrucksvoll bestätigt. Vorsitzender Josef Mauerer jun. konnte dazu auch Landrat Thomas Ebeling, seinen Stellvertreter und Altbürgermeister Jakob Scharf, Bürgermeister Harald Bemerl, Kreisbrandrat Christian Demleitner Demleitner und den neuen Kreisbrandmeister Andreas Wockel begrüßen.

Rechenschaftsberichte alle positiv

In seinem Rechenschaftsbericht verwies er auf 456 Mitglieder, davon 62 Frauen uns du 14 Ehrenmitglieder. In der Jugendgruppe sind elf aktiv. Zahlreiche Aktivitäten zeichneten das Jahr 2025 aus -man besuchte nicht nur Veranstaltungen im Ort, sondern auch außerhalb. Als Verein führte man wieder das traditionelle Gartenfest durch und feierte das 50-jährige Bestehen der Jugendgruppe mit einer alkoholfreien Blaulichtparty. Der Dank des Vorsitzenden galt seiner rührigen Vorstandschaft sowie den vielen Unterstützern der Wehr.

Kommandant Thomas Knerer führte aus, dass 56 Aktive mit 21 Atemschutzträgern, darunter neun Frauen, insgesamt 1149 Stunden im Einsatz war bei Bränden, Unfällen, technischen Hilfeleistungen und Verkehrsabsicherungen. Man habe zwölf Übungen durchgeführt und eine Reihe von Aktiven bildete sich bei Lehrgängen weiter. Knerer bedauerte den Rücktritt von Florian Forster aus beruflichen und persönlichen Gründen. Mit seinem Bruder Lukas habe man bereits einen Nachfolger gefunden. Seine Stellvertreter sind Theresia Thanei und Enrico Ertl. Kassier Thomas Meischner konnte von einer guten finanziellen Lage des Vereins berichten. Der scheidende Jugendwart Florian Forster, der sich bei seinen engsten Mitarbeitern mit einem „Feuerwehrhandtuch“ verabschiedete, sprach von einem“ herausfordernden Jahr“. Höhepunkt war das Jubiläum anlässlich des 50-jährigen Bestehens sowie das Zeltlager. Derzeit habe man zehn Buben und ein Mädchen in der Jugendgruppe. Forster bedankte sich für die stete Unterstützung in seiner zehnjährigen „Amtszeit“.

Lob des Landkreises und der Feuerwehrspitze

Landrat Thomas Ebeling führte aus, dass sich der Landkreis „auf seine Feuerwehren verlassen kann“. Man sei „sehr gut aufgestellt“, wozu auch die Steinberger Feuerwehr mit „bemerkenswerten Einsätzen“ beigetragen habe. Bürgermeister Harald Bennerl hob das „gute Einvernehmen von Wehr und Gemeinde“ hervor. Man habe in jüngster Vergangenheit auch in den Brandschutz am Haus investiert und könne nun auch wieder Veranstaltungen im Versammlungsraum im Obergeschoss abhalten. Kreisbrandrat Christian Demleitner nannte die Steinberger Floriansjünger einen „verlässlichen Partner“ und dankte vor allem für die Nutzung der Strukturen des PSNV (Psychosoziale Notfallversorgung). Hier nehme der Landkreis eine Vorreiterrolle ein. Ziel sei die Bewältigung kritischer Lebensereignisse und der damit einhergehenden Belastungen.

Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen

Anschließend verlieh er zusammen mit Andreas Woekel an Florian Forster und Elisabeth Mühl das Feuerwehr-Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes. Die Ortswehr zeichnete langjährige Mitglieder aus. 25 Jahre: Ronald Groß, Siegfried Handl, Marco Kindermann, Margit Knerer, Martin Öchsner.
40 Jahre: Jürgen Listl, Thomas Thanei, Reinhard Winkler, Wilhelm Christoph.
50 Jahre: Josef Graf, Peter Graf, Franz Hauser, Hands-Otto Sander, Johann Mandl Wolfgang Plössl, Peter Späth, Josef Zizler.
60 Jahre: Gottfried Hoferer.
70 Jahre: Karl Binne und Ludwig Graef.
75 Jahre: Andreas Beer.
Für zehn Jahre aktiven Dienst wurden Marco Donhauser, Hermann Huber, Antonia Knerer ausgezeichnet, für 20 Jahre Simon Rupprech. 30 Jahre ist Angelika Thanei aktiv und 40 Jahre Franz Zizler. Schließlich wurden noch Juliane Obermeier und Anna Schneider zur Feuerwehrfrau befördert sowie Simon und Thomas Rupprecht zum Oberfeuerwehrmann. Lukas Forster und Lukas Malinowski sind nun Hauptfeuerwehrmann.

Florian Forster (am Pult) bedankte sich bei seinen „Mitstreitern“ nach zehn Jahren Jugendleiter. KBR Christian Demleitner freute sich über die gute Jugendarbeit.
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