Dienstag, 10. März 2026

Neue Netzersatzanlage für THW in Schwandorf

Stimmkreisabgeordnete Alexander Flierl. Foto: Büro Flierl, MdL

Schwandorf. Der Freistaat Bayern stärkt den Katastrophenschutz und investiert weiter in die Vorsorge gegen großflächige Stromausfälle. Wie in der jüngsten Kabinettssitzung erneut bekräftigt wurde, baut Bayern seine Notstromkapazitäten konsequent aus. Auch der THW-Standort Schwandorf profitiert davon: Dort wird künftig eine leistungsstarke Netzersatzanlage für die Fachgruppe Elektroversorgung stationiert.

Der Stimmkreisabgeordnete Alexander Flierl begrüßt diese Entscheidung:

„Gerade bei großflächigen Stromausfällen kommt es darauf an, schnell und zuverlässig helfen zu können. Deshalb ist es richtig, dass der Freistaat den Katastrophenschutz weiter stärkt. Dass Schwandorf als Standort berücksichtigt wird, ist eine sehr gute Nachricht für unsere Region.“ Die neuen Anlagen verfügen über eine Leistung von 650 kVA und können im Ernstfall beispielsweise Krankenhäuser, Straßenzüge oder ganze Ortsteile mit Strom versorgen. Sie sind für mindestens 24 Stunden Betrieb unter Volllast ausgelegt und können sowohl in bestehende Netze einspeisen als auch eine direkte Versorgung sicherstellen.

Mit der Auslieferung der Anlagen wird nach derzeitiger Planung ab Herbst gerechnet. Insgesamt hat der Freistaat Bayern seit 2022 rund 29 Millionen Euro in den Ausbau von Notstromkapazitäten investiert, um Bayern besser auf Krisensituationen vorzubereiten.

Abgeordneter Flierl betont zudem die Bedeutung der Einsatzkräfte vor Ort:

„Unsere Ehrenamtlichen beim THW und bei den Feuerwehren leisten einen unschätzbaren Beitrag für die Sicherheit unserer Bevölkerung. Moderne Technik und eine gute Ausstattung sind die Grundlage dafür, dass sie im Ernstfall schnell und effektiv helfen können.“

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