
Steinberg am See. Nachdem wir schon einiges über das Leben der Fledermaus gehört haben, hat uns die Naturpark-Rangerin besucht. Sie hatte ein großes Plakat dabei. Hier waren die verschiedenen Lebensbereiche der Fledermaus abgebildet. Voller Stolz konnten wir die Frage, was eine Fledermaus alles frisst, beantworten. Auch einen Fledermausnistkasten konnten wir uns hierbei direkt anschauen. Als er vorsichtig geöffnet wurde, kam eine kleine Stofftierfledermaus zum Vorschein.
Danach machten wir uns auf den Weg zum Fledermausschutzgebiet bei uns im Steinberger Wald.
Unterwegs gab es sehr viel zu entdecken. Vögel, Bienen und Pilze. Leider fanden wir nur einen sehr alten Baum, welcher auch als Fledermausquartier benutz werden kann.
Am Ziel angekommen wartete schon Herr Dorn auf uns. Er ist der Fledermausberater und ist natürlich auch für die Fledermauskolonien vor Ort zuständig. Nur er darf in die Nistkästen öffnen.
Zuerst schaute er vorsichtig hinein, denn auch Hornissen und Wespen lieben diese Kästen. Im Gegensatz zu den Vogelhäuschen ist die Einflugs Öffnung nicht rund, sondern fast rechteckig.
Wir hatten sehr viel Glück und Herr Dorn konnte uns eine Fledermaus zeigen. Ein Großteil der Fledermäuse hat sich schon auf den Weg in ihr Winterquartier gemacht. Hier konnten wir Hautnah eine Fledermaus in Augenschein nehmen.
Interessant waren die Daumen und die kleinen Zähne der Fledermaus. Das, was wir als Flügel bezeichnen, sind die Hände der Fledermaus. Herr Dorn erklärte uns das es verschiedene Arten von Fledermäusen gibt und an was man diese Arten erkennen kann.

Frau Maier bedankte sich bei Herrn Dorn und der Rangerin für diese interessanten Einblicke in das Leben der Fledermaus und überreichte ein kleines Geschenk als Dankeschön. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich jemand die Zeit nimmt und uns Mooswichtel einen solch schönen Vormittag bereitet. Nach diesem interessanten Erlebnis machten wir uns wieder auf den Rückweg zu unseren Waldkindergarten.








