
Gute Nachrichten für die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer in der Region: Die Fördermittel für das Bundesprogramm „Klimaangepasstes Waldmanagement“ (KWM) werden ab Januar 2027 um mehr als 50 Millionen Euro auf insgesamt 200 Millionen Euro jährlich aufgestockt. Damit soll die klimaangepasste Bewirtschaftung der Wälder weiter vorangebracht werden. Private und kommunale Waldbesitzer können ab dem 1. Oktober 2026 wieder Erstanträge für eine Förderung ab dem 1. Januar 2027 stellen.
Die direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Bundeswahlkreis Schwandorf-Cham-Brennberg-Wörth an der Donau und Parlamentarische Staatssekretärin Martina Englhardt-Kopf begrüßt die Ausweitung des Förderprogramms: „Unsere Wälder in der Oberpfalz sind nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern prägen unsere Heimat und unsere Landschaft. Gleichzeitig stehen die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer angesichts von Trockenheit, Hitze, Stürmen und Schädlingen vor großen Herausforderungen. Deshalb ist es wichtig, dass wir sie beim notwendigen Waldumbau verlässlich unterstützen.“
Gerade in einer waldreichen Region wie dem Bundeswahlkreis Schwandorf-Cham komme dem langfristigen Waldumbau eine besondere Bedeutung zu. „Wer heute in stabile und zukunftsfähige Wälder investiert, handelt im Interesse der kommenden Generationen. Mit der Aufstockung der Fördermittel schaffen wir zusätzliche Möglichkeiten für private und kommunale Waldbesitzer, ihre Wälder an die veränderten klimatischen Bedingungen anzupassen. Das ist eine wichtige Unterstützung für unsere Waldbesitzer vor Ort“, so Englhardt-Kopf.
Das Förderprogramm „Klimaangepasstes Waldmanagement“ unterstützt zusätzliche Klimaschutz- und Biodiversitätsleistungen im Wald. Dazu gehören unter anderem die Verjüngung und Durchmischung der Wälder, insbesondere mit standortheimischen Baumarten sowie Maßnahmen zum Bodenschutz und zum verbesserten Wasserrückhalt.
„Wir brauchen Wälder, die auch mit den veränderten klimatischen Bedingungen zurechtkommen und gleichzeitig ihre vielfältigen Funktionen erfüllen können – als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, als Wasserspeicher und Kohlenstoffspeicher und als Grundlage für eine nachhaltige Holzproduktion. Der Waldumbau ist eine Generationenaufgabe. Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Waldbesitzer dabei unterstützen und ihnen verlässliche Rahmenbedingungen geben“, erklärt die Abgeordnete.
Das Programm wird von privaten und kommunalen Waldbesitzern stark nachgefragt. Seit dem Start im Jahr 2022 konnten bundesweit bereits rund 1,7 Millionen Hektar Waldfläche erreicht werden. Das entspricht mehr als einem Fünftel des Privat- und Kommunalwaldes in Deutschland. Mit den zusätzlichen Mitteln soll die geförderte Fläche künftig auf mindestens zwei Millionen Hektar ausgeweitet werden.
Damit entstehen auch für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer im Bundeswahlkreis neue Fördermöglichkeiten. „Unsere privaten und kommunalen Waldbesitzer leisten einen wichtigen Beitrag für den Erhalt unserer Wälder und damit auch für unsere Heimat. Ich freue mich deshalb, dass mit der Aufstockung der Mittel weitere Waldbesitzer die Möglichkeit bekommen, ihre Wälder fit für die Zukunft zu machen“, so Englhardt-Kopf.
Erstanträge für eine Förderung können ab dem 1. Oktober 2026 über das Online-Antragsverfahren bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) gestellt werden. Die Förderung von Erstanträgen beginnt ab dem 1. Januar 2027. Weitere Informationen zum Förderprogramm, zu den Voraussetzungen und zum Antragsverfahren sind auf der Website unter: https://kwm.fnr.de abrufbar.








