Dienstag, 17. Februar 2026

Podiumsdiskussion der Kreis-CSU Schwandorf bei Autohaus Maschek

Maschek-Geschäftsführer Reiner Hochmuth, 1. Bürgermeister Thomas Falter (Wackersdorf), Anna Mehrer (Trainerin Inklusionsgarde Schwandoria Schwarz-Gelb), Bürgermeister Andreas Wopperer (Schwandorf), Organisatorin Bianca Härtl, Moderator Fabian Borkner. Fotos: Daniel Frank

Zu einem Thema mit hoher Alltagsrelevanz hatte der CSU-Kreisverband Schwandorf geladen. In den Skoda-Verkaufsräumen von Maschek Automobile Wackersdorf empfing der Kreisvorsitzende MdL Alexander Flierl rund neunzig Interessierte zum Thema „Inklusion – Wunsch oder Wirklichkeit?“. Die Idee ging auf die Landkreisbeauftragte für Inklusion von Menschen mit und ohne Behinderung, Bianca Härtl, zurück. Sie nahm an der Podiumsdiskussion ebenso teil wie Maschek-Geschäftsführer Reiner Hochmuth, Anna Mehrer (Trainerin der Inklusionsgarde Schwandoria Schwarz-Gelb) sowie der Wackersdorfer Bürgermeister Thomas Falter und Oberbürgermeisterkandidat von Schwandorf, Andreas Wopperer.

CSU-Kreisvorsitzender Alexander Flierl, MdL, begrüßte die Gäste.

Moderator Fabian Borkner lenkte die Aufmerksamkeit des Publikums zunächst auf einen Wagen der Firma Taxi Max zu Eltz, dessen Inhaber und dessen Vorgänger Thomas Merl ebenfalls zugegen waren, um die Möglichkeiten des Umbaus sowohl zu Transportfahrzeugen für Gehbehinderte als auch zu Autos zur Selbststeuerung zu erläutern. Eine erste Fragerunde an persönliche Erfahrungen im Alltag mit dem Thema Inklusion richtete sich an alle Beteiligten. Hierbei sprach Hochmuth von durchweg positiven Erfahrungen mit behinderten Menschen in seinem Betrieb. Thomas Falter warb für mehr Offenheit im Umgang mit Menschen mit Einschränkungen. Anna Mehrer berichtete von ihrer Arbeit, dass dabei sehr schnell alle Unterschiede in den Hintergrund träten. Andreas Wopperer wies darauf hin, dass es beispielsweise Barrierefreiheit nicht nur für gehandicapte Menschen geben müsse, sondern auch ältere Mitbürger oder Eltern mit Kinderwagen. Rollstuhlfahrerin Bianca Härtl, die mit dreißig Jahren die ersten Erscheinungen ihrer Lähmung der Beine bemerkte, betonte, dass Barrierefreiheit im Kopf anfangen müsse. Des Weiteren wies sie darauf hin, dass Behinderungen keineswegs nur die Bewegungsfreiheit beträfen, sondern auch im geistigen Bereich Toleranz und Miteinander erforderten.

Im Anschluss an die Diskussion nahmen die Anwesenden die Gelegenheit wahr, sich bei einem Imbiss auszutauschen, welche rege genutzt wurde.

Maschek-Mitarbeiter Thorsten Stuhlfelder und Tobias Bauer erläutern die Umbaumöglichkeiten für Fahrzeuge an einem Taxi der Firma Taxi Max zu Eltz.
Die Diskussionsrunde vor vollem Hause.

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