Dienstag, 24. März 2026

Fronberger Wolpertinger-Symposium bei Maschek in Wackersdorf unter dem Motto „Wahrscheinlich 50 Jahre“

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Der Stammtisch der Fronberger Wolpertinger konnte am Samstag sein Symposium veranstalten. Dazu waren rund 140 Gäste aus der Region ins VW-Haus zu Maschek Wackersdorf gereist, darunter auch die parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium, MdB Martina Englhardt-Kopf, MdL Martin Scharf, Landrat Thomas Ebeling, Vertreter der Geistlichkeit sowie zahlreiche Bürgermeister und Stadträte. Besonders freute den Präsidenten der Fronberger Wolpertinger Josef Beer, dass sich von den artverwandten Wolpertinger-Stammtischen aus Nienburg an der Weser (Niedersachsen) deren Präsident Dieter Harms, sowie aus Strausberg (Brandenburg) eine achtköpfige Delegation um Präsident Hans Peter Thierfeld eingefunden hatten. Das erste Wolpertinger-Symposium fand im Jahr 1977 statt, daher geht man davon aus, dass sich die Stammtischmitglieder bereits ein Jahr zuvor getroffen und organisiert haben müssen. Dieser Umstand erklärt auch das Motto der Veranstaltung, welches – wie bei den Wolpertingern so oft zu erkennen – immer Spielraum für Interpretationen lässt.

Landrat Thomas Ebeling, Präsident der Nienburger Wolpertinger (Niedersachsen) Dieter Harms, parlamentarische Staatssekretärin MdB Martina Englhardt-Kopf, Festredner Jan Fleischhauer, Moderatorin Melanie Meier, Fronberger Wolpertinger Präsident Josef Beer, Stadträtin Karin Frankerl, Kreisbäuerin Sabine Schindler, MdL Martin Scharf, Präsident der Strausberger Wolpertinger (Brandenburg) Hans Peter Thierfeld, Maschek-Geschäftsführer Reiner Hochmuth. Foto: Fabian Borkner

Festredner war der Publizist Jan Fleischhauer (Mitglied der FOCUS-Chefredaktion, ZDF-Moderator), der mit seiner wöchentlichen Kolumne „Der schwarze Kanal“ regelmäßig die Probleme und Hotspots des politischen und gesellschaftlichen Geschehens kommentiert. Er ging in seiner Rede darauf ein, dass sich viele Menschen in Deutschland nicht mehr repräsentiert sähen, weil sie von einer gefühlten Minderheit regiert würden. Anschließend stellte er sich den Fragen aus dem Publikum. Moderiert wurde das Symposium von Melanie Meier. Die musikalische Umrahmung gestalteten die Fronberger Kirwamusikanten.

Der niedersächsische Wolpertinger-Präsident verkündete, dass die dortige Dependance wohl am Nachwuchs scheitere. Aus diesem Grund gab er eine vom Schwandorfer Künstler Peter Mayer gefertigte Skulptur eines Wolpertingers wieder an die Fronberger Freunde zurück. Später klang das Symposium zur Show-Einlage von Monika Werner aus, die im vergangenen Jahr an der bayerischen Witzemeisterschaft teilgenommen hatte und in verschiedenen Kostümen à la Trude Herr, Gitte Haenning oder Tina Turner brillierte.

Jan Fleischhauer referierte über Politik, Medien und Gesellschaft und die Unterschiede zwischen Berlin und der Region. Foto: Fabian Borkner
Die drei Wolpertinger-Präsidenten Dieter Harms, Josef Beer und Hans Peter Thierfeld mit dem aus Niedersachsen in die Oberpfalz heimgekehrten Wolpertinger von Künstler Peter Mayer. Foto: Fabian Borkner
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