Freitag, 4. September 2026

Drei Tage Ausnahmezustand an der Naab: Rund 2.500 Besucher feiern die Ettmannsdorfer Kirwa

Die Kirwapaare jeden Alters zeigten ihr Können. Foto: Fabian Borkner

Ettmannsdorf / Schwandorf. Ein volles Festzelt, ausgelassene Stimmung und gelebtes Brauchtum: Am vergangenen Wochenende stand der Schwandorfer Ortsteil Ettmannsdorf ganz im Zeichen seiner traditionellen Kirwa. Rund 2.500 Besucherinnen und Besucher strömten über die drei Festtage hinweg auf das Festgelände, um gemeinsam mit dem Kirwaverein „Drei Brücken“ Ettmannsdorf e. V. zu feiern.

Auftakt nach Maß und zünftiger Festbetrieb

Traditionell startete das Festgeschehen am Freitagnachmittag mit dem schweißtreibenden Aufstellen des Kirwabaums. Zahlreiche Zuschauer verfolgten das Spektakel, das vom Musikverein Dachelhofen klangvoll begleitet wurde. Am Abend heizte die Stimmungsband „Quertreiber“ den Feiernden ordentlich ein und sorgte für einen Einstand nach Maß.

Der offizielle Bieranstich stand am Samstagnachmittag auf dem Programm. Unter den Klängen der Blaskapelle Neukirchen zapften die Ehrengäste und Honoratioren – an der Spitze der Schwandorfer Oberbürgermeister Andreas Feller sowie Vertreter des Stadtrates – das erste Fass Festbier an und stießen auf ein friedliches, zünftiges Festwochenende an.

Auch die Jüngsten kamen zum Einsatz. Foto: Fabian Borkner

Brauchtum, Plattler und Partystimmung

Ein besonderer Höhepunkt war der traditionelle Tanz um den Kirwabaum: Die Kinder- und Jugendtanzgruppen sowie die Kirwapaare zeigten gemeinsam mit den Plattlern ihr Können und ernteten dafür tosenden Applaus der vielen Gäste. Am Samstagabend übernahm schließlich die „Partyband Power“ die Bühne und verwandelte das Festzelt in eine ausgelassene Partyarena.

Der Kirwasonntag begann feierlich mit dem Kirchenzug und dem Festgottesdienst. Im Anschluss füllte sich das Areal rasch zum gemeinsamen Mittagstisch, der erneut von der Blaskapelle Neukirchen musikalisch untermalt wurde. Nach den Tanzrunden aller Generationen am Nachmittag sorgte die Formation „Dei vo Gestern“ für den stimmungsvollen Festausklang.

Das Festgelände zwischen den Naab-Armen. Foto: Fabian Borkner

Stolze Bilanz der Vereinsführung

Die Führungsriege des Kirwavereins „Drei Brücken“ zeigte sich angesichts des großen Zuspruchs hochzufrieden. Der 1. Vorsitzende Alexander Zimmermann und sein Stellvertreter Thomas Scheibl zogen gemeinsam mit dem Vorstandsteam ein durchweg positives Fazit:

Der enorme Zusammenhalt im Ort und der großartige Einsatz aller Helferinnen und Helfer haben diese Kirwa wieder zu einem echten Highlight gemacht. 2.500 Gäste an drei Tagen sind der schönste Lohn für die monatelange Vorbereitung.“

Mit viel Herzblut, ehrenamtlichem Engagement und gelebter Tradition hat der Kirwaverein nun zum achten Mal bewiesen, dass die Kirwa in Ettmannsdorf ein fester und unverzichtbarer Anker im gesellschaftlichen Kalender der Region ist.

Facebook
LinkedIn
Email
Print