
Das Entenrennen von Round Table Amberg war und bleibt die größte Wohltätigkeitsveranstaltung in der Region Amberg. Heuer findet sie am Sonntag, 26. April, statt. Das kündigte der neue Clubpräsident, Manuel Werthner, bei der traditionellen Amtsübergabe an.
Amberg. Aus dem Erlös des letztjährigen Entenrennens konnten die „Tabler“ wieder großzügige Spenden an vorwiegend soziale Einrichtungen verteilen. Wie Dr. Robert Winkler am Ende seiner einjährigen Amtszeit beim Präsidiumswechsel des Clubs bilanzierte, waren diese rund 40 000 Euro. 9.000 kleine Plastikenten warten heuer auf Käufer.
Inklusiv der Steuer und Auslagen setzte der Club allein beim Entenrennen letztes Jahr knapp 70.000 € um. Es verblieben knapp 40.000 €. Damit, so Dr. Winkler, wurde wieder ein Rekord aufgestellt. Gespendet haben die Amberger Tabler im vergangenen Jahr insgesamt 41.166,50 €, verteilt auf 34 Einzelspenden. Hauptspendenzweck war 2025 der Verein SEGA mit über 10.000 €, der Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) Amberg mit über 5000,- €, die Lebenshilfe Amberg ebenso mit 5000,- €.
Das Kinoevent „Lachen mit Oma und Opa“ unterstützte Round Table Amberg mit 2289,50 €, die DLRG, ein unentbehrlicher Helfer beim Entenrennen, mit 1690 € und die Rehkitzrettung hat 1500,- €. Darüber hin aus förderte Round Table auch zahlreiche Kindergärten, die Stadtbibliothek, Sportvereine und weitere Tierschutzorganisationen.
„Wir haben wirklich versucht möglichst viele Bereiche unserer Gesellschaft zu erreichen“, betonte Dr. Winkler bei der Amtsübergabe. „Jeder Euro kommt direkt vor Ort an – ohne Umwege, ohne Verwaltungskosten. Der Bedarf ist die letzten Jahre auch nicht weniger geworden. Bundesweit sind alle Kommunen unter einem enormen Kostendruck und müssen Einsparungen vornehmen. Der Bedarf nach Lösungen und die Verantwortung, die wir als Round Table 69 Amberg dadurch mittlerweile zunehmend übernommen haben, wächst und wächst“.

Dies alles werde so nebenbei, also neben Beruf, Familie und Alltag, in toller Teamarbeit geleistet. Hier gab es spontanen Applaus für die Tabler und deren Familien und Frauen, die sie hierbei unterstützen und das alles mittragen.
Winklers letzte Amtshandlung galt einem verdienten ehemaligen Aktiven, nämlich Michael Golinski, den der Club zum Ehren-Tabler ernannte. „Ohne ihn gäbe es den RT 69 Amberg heute vielleicht nicht mehr. Er hat mit sieben Patenschaften maßgeblich zum Wiederaufbau des Tisches beigetragen. Des Weiteren ist er der Schöpfer und Autor der umfangreichen Club-Chronik, die er zur 50-Jahr-Feier mit viel Arbeit und dem Wälzen alter Protokolle erschaffen hat“, so Winkler in seiner Laudatio. Im Auftrag von Round Table Deutschland überreichte Distriktpräsident Benedikt Gruber den Future-Pin in Silber an Michael Golinski.
Die Präsidentenkette des Clubs gab Winkler mit den besten Wünschen an seinen Nachfolger Manuel Werthner weiter. Neben der aufwendigen Organisation des bevorstehenden Entenrennens am 26. April kündigte er auch die Teilnahme an der Hexennacht 2027 an. Dazu kommen laut Werthner noch kleinere Projekte.
Werthner stellte abschließend sein neues Präsidium vor. Ihm gehören Vizepräsident Daniel Seidel, Schatzmeister Stefan Fuchs und Sekretär Bastian Prechtl mit an. Satzungsgemäß ist der Vorjahrespräsident beratend tätig. Dem erweiterten Vorstand gehören folgende Referenten an: Tobias Höhne (Sergeant At Arms), Julian Ellmeier (Webmaster), Ferenc Scharl (International Relations Officer), Andreas Wismet (Öffentlichkeitsarbeit), Manoel Schmidt (Spendenbeauftragter) und Stephen Trepesch (Datenmanager).
Oberbürgermeister Michael Cerny würdigte in seinem Grußwort das von vielen Jahren schon von Round Table gezeigte Engagement. Ganz besonders bedankte er sich für die Unterstützung des SkF, namentlich für die Hilfe im Bereich Pflegeeltern.
Grüße und Geschenke überbrachten Vertreter der Nachbarclubs Amberg-Sulzbach, Schwandorf, Nürnberg, Regensburg, Bamberg, Weiden und Bayreuth sowie von Ladies‘ Circle Amberg, der an dem Abend auch Präsidiumsübergabe hatte.








