
Fotos: Jakob Scharf
Ihr 80-jähriges Gründungsjubiläum feierte der CSU-Ortsverband Fischbach im Gasthaus „zur Sonne“ in Brunn, wo es die letzte Versammlung war, da man in Kürze die Wirtshauspforten für immer schließt. Festredner Finanz- und Heimatminister Albert Füracker lobte die „über acht Jahrzehnte bemerkenswerte Leistung“.
CSU-Ortsvorsitzender Albert Herzog begrüßte neben dem Ehrengast auch Landrat Thomas Ebeling und seinen Stellvertreter Jakob Scharf, MdL Alexander Flierl. FU-Kreisvorsitzende Jenny Lehmer, den Nittenauer CSU-Bürgermeisterkandidaten Albert Meierhofer mit seinem Ortsverband sowie den Ortsverband Bleich-Kaspeltshub und zahlreiche Stadt- und Kreistagskandidaten. Albert Hezog gab einen Rückblick über die Geschichte der „Schwarzen“ in Fischbach. Die Gründung erfolgte am 30. Juni 1946 mit dem 1. Vorsitzenden Xaver Schmid aus Nerping und dem 1912 geborenen Johann Lang als erstes Mitglied.1956 folgte ihm Lorenz Drexler, der bis 1985 den Ortsverband führte. Franz Jobst stand dann bis zu seinem tragischen Verkehrstod 1996 an der Spitze. Seitdem führt Albert Herzog den Ortsverband. 1984 gründete man auch einen JU-Ortsverband, den es aber schon länger nicht mehr gibt. Es habe in den acht Jahrzehnten viele Ereignisse gegeben, wobei in jüngerer Zeit vor allem der Einsatz für den Erhalt der Grundschule im Fokus stand. Die Unterstützung aller Ortsvereine sei immer ein Schwerpunkt gewesen. Zuletzt habe man sich um die Gestaltung des Dorfplatzes und das „langjährige Streitobjekt Schreinerhaus“ bemüht. Momentan gehe es um die Ausweisung und Gestaltung eines Bau- und Gewerbegebietes, die Sicherung der Grundversorgung, eventuell auch mit einem Dorfladen.
In ihren Grußworten betonten CSU-Kreisvorsitzender MdL Alexander Flierl, Landrat Thomas Ebeling, Bürgermeisterkandidat Albert Meierhofer und die CSU-Ortsvorsitzenden Florian Hummel (Bleich-Kaspeltshub) sowie Thomas Auburger (Nittenau) ihre Verbundenheit mit den Fischbachern und dankten „für das gute Miteinander“. Dies betonte auch Festredner Staatsminister Albert Füracker, denn Zusammenhalt sei der „Kitt einer demokratischen Gesellschaft“. In einer völlig veränderten Medienlandschaft komme es darauf an, „nicht alles Veröffentlichte zu glauben“. Er appellierte, „den Politikern Glauben zu schenken, die am wenigsten versprechen, nicht denen, die am meisten versprechen“. Ausführlich ging Füracker auf die Grundsätze einer „vernünftigen Steuerpolitik“ ein. Die CSU trage sowohl das „C“ als auch das „S“ nach wie vor zu Recht im Parteinamen. Christlich bedeute keineswegs „Frömmelei“, sondern das christliche Menschenbild als Maxime politischen Handelns. Auch sei man immer schon eine soziale Partei für die Schwächeren in der Gesellschaft gewesen. Aber man müsse das Geld erst erwirtschaften, um es verteilen zu können. Außerdem sei die CSU „die Partei des ländlichen Raumes“. Ein hohes Lob zollte der Minister dem Ehrenamt. Ohne die vielen Ehrenamtlichen in Politik, Sport, Hilfsorganisationen oder sonstigen Initiativen könnte ein demokratischer Staat nur „schwer existieren“. Musikalisch umrahmt wurde die Feier sowohl von der “ Freibier Combo“ als auch von „Schmarrnkerl und Funkerl“ aus Teublitz ,die mit ihren kabarettistischen Einlagen begeisterten, unter anderem auch mit dem „Fischbach-Lied“
Am Ende wurde langjährigen Mitgliedern gratuliert. Bereits 40 Jahre ist Josef Hochmuth Mitglied, 35 Jahre Reinhard Lang, Gerhard Lang, Gottfried Scguster. 30 Jahre dabei sind Markus Fohringer und Josef Jobst sowie 25 Jahre Helmut Süß. 15 Jahre Mitglied Inge Hetzog und 20 Jahre Dunja Kümmel.









