
+++ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Landtagsabgeordneter Martin Scharf informierten sich im BMW Group Werk Wackersdorf über das geplante Kompetenzzentrum für Zirkularität +++ Stärkung von Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und Technologieentwicklung – Inbetriebnahme für Anfang 2029 geplant +++
Wackersdorf. Hoher Besuch im BMW Group Werk Wackersdorf: Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Landtagsabgeordneter Martin Scharf haben heute gemeinsam mit weiteren politischen Mandatsträgern aus der Region den Standort besucht. Sie informierten sich über das geplante Competence Center Circularity. Mit dem neuen Kompetenzzentrum für Zirkularität soll die Entwicklung von Know-how im Bereich der Demontage und Wiederverwertung von Fahrzeugen weiter ausgebaut werden. Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2029 vorgesehen.
„Kreislaufwirtschaft ist ein zentrales Element unserer Unternehmensstrategie. Unser Ziel ist es, Materialien bestmöglich im Kreislauf zu halten sowie Ressourcen langfristig und werterhaltend zu nutzen“, erläuterte Daniel Koschade, Leiter Kreislaufwirtschaft Netzwerk und Anforderungen bei der BMW Group: „Damit reduzieren wir die Abhängigkeit von Primärrohstoffen und können durch den verstärkten Einsatz von hochwertigen Sekundärmaterialien den CO2e-Fußabdruck unserer Fahrzeuge weiter senken. Mit dem neuen Kompetenzzentrum in Wackersdorf schaffen wir eine wichtige Basis für die zirkuläre Wertschöpfung und leisten einen Beitrag, die Mobilität der Zukunft ressourcenschonender zu gestalten.“
Hubert Aiwanger, stellvertretender Ministerpräsident von Bayern und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: „Mich freut es, dass die BMW Group in Wackersdorf ihr Kompetenzzentrum für Zirkularität eröffnet. Damit entstehen in der Oberpfalz zusätzliche Arbeitsplätze, technologisches Know-how und weitere Investitionen. Gerade beim Recycling und der Wiederverwertung von Fahrzeugen steckt großes Potenzial für den sorgsamen Umgang mit Rohstoffen ebenso wie für neue industrielle Wertschöpfung. Dass Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen dabei enger zusammenarbeiten sollen, ist ein wichtiger Schritt und entwickelt die Oberpfalz als Technologiestandort weiter.“
Martin Scharf, Landtagsabgeordneter im Bayerischen Landtag für die Landkreise Schwandorf und Tirschenreuth, ergänzte: „Hinter jeder Investitionsentscheidung stehen Menschen, und in Wackersdorf sind das rund 9.000 Beschäftigte an den ostbayerischen BMW Standorten. Dass die BMW Group als verlässlicher Partner unserer Region erneut Vertrauen in den Standort Wackersdorf zeigt, bestärkt diese Belegschaft und sendet ein klares Signal an junge Menschen aus dem Landkreis Schwandorf: Eure berufliche Zukunft kann hier in der Heimat stattfinden. Diese Perspektive werde ich politisch weiter begleiten.“
Wackersdorf bietet ideale Voraussetzungen für das neue Kompetenzzentrum für Zirkularität. Das Werk steht seit Jahrzehnten für Flexibilität. Durch seine Cockpitfertigung, das Rolls-Royce Türen- und Klappenzentrum, die Auslandsversorgung für Überseewerke sowie das Batterietestzentrum verfügt es über eine breit gefächerte Expertise. Der Standort ist fest im BMW Group Netzwerk verankert.
„Bereits in den vergangenen Jahren hat das Unternehmen entscheidende Weichen für die Zukunft des Standorts Wackersdorf gestellt. Das gesamte Werksteam hat dabei stets Flexibilität bewiesen. Mit der Ansiedlung des Kompetenzzentrums für Zirkularität erweitern wir das Fundament unseres Standorts und erschließen ein zukunftsorientiertes Handlungsfeld“, betonte Stefan Betz, Leiter des BMW Group Standorts Wackersdorf, in Anwesenheit des Betriebsratsvorsitzenden der Werksgruppe Regensburg und Wackersdorf, André Mandl.









