
Schwandorf. Mittlerweile ist es schon Tradition, dass sich am Aschermittwoch ein Fischzug durch Klardorf bewegt. Schon zum 17. Mal zog die Aschermittwochsgesellschaft von Klardorf, Zielheim, Kultur, Weiherbauer und Stegen durch den Schwandorfer Ortsteil. Nachdem in Sachen Fasching in Klardorf nicht mehr viel lief, hatten sich 2009 ein paar Männer die Fischzüge im Vilstal zum Vorbild genommen und die Aschermittwochsgesellschaft gegründet. Ein Jahr später legte man mit dem ersten Fischzug los.
Die Trauergemeinde hat heuer einen erfreulichen Zuwachs bekommen. Neun junge Männer haben sich der Gemeinschaft angeschlossen, so dass diesmal 25 im Frack und Zylinder gekleidete Männer sich schweigend auf den Weg machten. Der traditionelle Fischzug läuft verschiedene Stationen an, wo das vom Fasching übrig gebliebene Bier getrunken wird. Startpunkt ist Punkt 9:09 Uhr im Eisstockheim des TSV Klardorf, so sehen es die Stauten vor. Die Trauergemeinde unter der Führung von Präsident Florian Mulzer wurde hier vom Stockschützen Georg Hien begrüßt. Dieser hatte als erster Gastgeber ausreichend Bier und Fischsemmeln bereitgestellt.
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Mehr Informationen„Wir sind gekommen in Frohsinn mit dir zu feiern, drum gib uns reichlich zu essen und zu trinken und tu neu lang rum eiern“, betonte Präsident Mulzer anschließend auch bei der Freiwilligen Feuerwehr und bei der Bäckerei Scherl. Schweigend mit Trommelwirbel ging es weiter zum Areal des Gartenbauvereins, wo der stellvertretende Vorsitzende Markus Glötzl und einige Mitstreiter auf die Aschermittwochsgesellschaft warteten und den Gastgeberzylinder aufgesetzt bekam. Hier stärkte man sich mit Butterbrezen und frischem Naabecker Bier.

Die Gartler hatten frische Butterbrezen aufgetischt.

Im Florianstüberl der Feuerwehr wurde ordentlich gebechert.
„Gelobt sei das Bier und in Ewigkeit Amen“ verkündete Zeremonienmeister Mulzer auch im Gosl-Hof, wo man Monika Gosl einen Besuch abstattete. Nach dem Loblied „Die Getränke sind frei“ und einer ordentlichen Stärkung steuerte man den benachbarten Pfannholz-Hof an. Die Beerdigung des Faschings wurde hier nach einer Trauerrede von Präsident Florian Mulzer abgeschlossen. Im mitgeführten Waschzuber wurden die Geldbeutel sorgfältig gewaschen.

Im Gänsemarsch ging es durch Klardorf.

Schweigend marschierte die Truppe von einer zur nächsten Station.








