Reichlich Bürgermeister-Lob für großes Engagement und viele Ideen

STÄDTEDREIECK. Das Lob kam aus berufenem Munde. „Der Museumsverein hat dafür gesorgt, dass das Oberpfälzer Volkskundemuseum nach dem Weggang seiner Leiterin im Frühsommer nicht nur im eingeschränkten Regelbetrieb fortgeführt werden konnte, sondern auch mit Ausstellungen und Veranstaltungen mit Leben gefüllt wurde“, so Martin Antretter bei der Jahreshauptversammlung des Freundeskreises des Oberpfälzer Volkskundemuseums im sehr gut gefüllten Rittersaal des Gasthofs zum Burgblick. Der 1. Bürgermeister zollte der „herausragenden Leistung der Vereinsmitglieder, deren Ideen und deren Engagement“ seinen „höchsten Respekt“ – und rief u.a. auch die beiden jüngsten Veranstaltungen in Erinnerung: Sowohl der laue Sommerabend mit den renommierten Oberpfälzer Parforcehornbläsern als auch die True Crime-Nacht mit der bekannten Journalistin Isolde Stöcker Gietl und dem jungen Musiker Noah Krebs hätten „viele Menschen zum Museum gelockt, die bis dato noch nicht im und vor dem Museum gesehen worden waren“.
Wie auch 1. Freundeskreis-Vorsitzender Thomas Weis wollte Martin Antretter nicht verhehlen, dass die Mitglieder des Museumsvereins hinsichtlich vorhandener Ressourcen an ihre Grenzen gekommen sind. Er erteilte deshalb einer ehrenamtlichen Lösung der Museumsleitung eine deutliche Absage, mit einer entsprechenden Ausschreibung werde man für diese Stelle laut Planung zeitnah eine geeignete Person in Vollzeit finden.
Strukturiert und pointiert fiel der Rückblick von Thomas Weis aus, der entlang der drei Säulen von „Aufgaben und Ziele“ des Museumsvereins die Aktivitäten des vergangenen Jahres beleuchtete.
Erstens: Unterstützung und Vertretung Museumsleitung. Neben der Initiierung der Ausstellung „Heimat im Fokus“ und – in Ermangelung einer Museumsleitung – der Projektierung samt Umsetzung der interaktiven Ausstellung „Das Leben ist (k)ein Spiel“ gewährleistete man den Museumsbetrieb außerhalb der Regelöffnungszeiten z.B. bei Wandertagen von Schulen.
Zweitens: Bewusstsein und Identifikation schaffen. Hier hob Thomas Weis diverse öffentliche Veranstaltungen wie die zunehmend beliebteren Museumscafés hervor sowie die professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit über alle Medien hinweg – auch mit dem Ergebnis, dass Museum und Verein nicht nur weithin sichtbar waren, sondern man hinsichtlich Mitgliederzahl nochmals zulegte und aktuell 176 zählt. Dass dabei die Finanzen „geordnet und erfreulich sind“, das ergab unter Applaus der Bericht von Kassiererin Anja Gornig.
Drittens: Vereinsleben. Als Mitglied im Freundeskreis bekommt man wiederum einiges geboten. Ob die Einladung zum Bar-Abend im idyllischen Museumsinnenhof immer, wenn Vollmond ist, oder das mittlerweile traditionelle Schweinebratenessen im Gasthaus „Zum Kare“ an Mariä Lichtmess, ob Ausflüge nach Kallmünz und nach Amberg, „immer können wir auf das Interesse und auch auf die zuverlässige Mitarbeit vieler Mitglieder zählen“, so Thomas Weis.
Und das Jahr ist noch nicht zu Ende, im Gegenteil: Mit vier Veranstaltungen feiere man den „Museumsherbst“, der am 8. November mit „French Kiss“ beginnt, am 14. November mit „WortesKlang“ und am 24. November mit “Satori“ fortgeführt wird und schließlich am 6. Dezember mit einer „Weihnachtlich musikalischer Matinee“ ihren adventlichen Abschluss findet. Karten zu den jeweiligen Veranstaltungen gibt es in der „Buchhandlung am Rathaus“ und im „Biomarkt Burglengenfeld“.









