Trialogischer Austausch in der Volkshochschule Schwandorf – kostenlose Teilnahme und ohne Anmeldung

Wie wird eine Psychose erlebt und wie erinnern sich Betroffene und Menschen aus ihrem Umfeld später an diese Zeit? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das nächste trialogische Psychoseseminar am Dienstag, 10. November 2026, von 16:15 bis 17:45 Uhr in der Volkshochschule Schwandorf (Kirchengasse 1, Seminarraum 108).
Akute Psychosen können große Verwirrung auslösen. Diese betrifft häufig nicht nur die erkrankte Person selbst, sondern auch Angehörige, nahestehende Menschen und diejenigen, die im versorgenden Umfeld begleiten und unterstützen. Die Erfahrungen während einer Psychose können dabei sehr unterschiedlich sein und auch im Nachhinein verschieden erinnert und eingeordnet werden.
Unter dem Titel „Psychose und Erinnerungsarbeit“ widmet sich das Seminar der Frage, wie die unterschiedlichen Wahrnehmungen und Erinnerungen miteinander in Beziehung gesetzt werden können. Was ist während einer Psychose geschehen? Wie erinnern sich Betroffene selbst an das Erlebte, und wie haben Angehörige oder andere Miterlebende die Situation wahrgenommen? Gibt es im Nachhinein einen gemeinsamen Konsens darüber, was während der Psychose passiert ist?
Im Mittelpunkt steht der offene Austausch über diese Fragen. Das trialogische Format bringt Menschen mit Psychoseerfahrung, Angehörige sowie Fachkräfte und weitere Interessierte miteinander ins Gespräch. Die unterschiedlichen Perspektiven sollen Raum erhalten, um Erfahrungen besser zu verstehen und einen respektvollen Umgang mit den jeweiligen Sichtweisen zu ermöglichen.
Moderiert wird die Veranstaltung von Josef Lanzinger und Michael Schmid vom Schwandorfer Diakonie Zentrum. Veranstalter ist die Volkshochschule Schwandorf in Kooperation mit der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft (PSAG) Schwandorf.








