
BURGLENGENFELD. Sonnenstrom vom eigenen Dach oder Balkon nutzen, das Elektroauto damit laden und dabei die eigenen Energiekosten im Blick behalten – die Möglichkeiten moderner Energieversorgung sind vielfältig, werfen aber auch viele Fragen auf. Antworten darauf gab es bei zwei Workshops der Stadt Burglengenfeld im September. Beide Veranstaltungen waren gut besucht und zeigten, wie groß das Interesse an praktischen Informationen rund um Photovoltaik und Elektromobilität ist. Wer die Veranstaltungen verpasst hat oder einzelne Themen noch einmal nachlesen möchte, findet die Präsentationen der beiden Vorträge noch für vier Wochen auf der Homepage der Stadt.
Organisiert wurden die kostenlosen Workshops vom Klimaschutzmanager der Stadt Burglengenfeld, Dominik Kerner, gemeinsam mit LandSchafftEnergie+. Den Auftakt bildete „Mein erstes E-Auto“. Dabei ging es um die Fragen, die beim Einstieg in die Elektromobilität im Alltag eine Rolle spielen: Wie funktioniert ein Elektroauto, wie wird es geladen und welche Reichweite ist im Alltag zu erwarten? Auch Kosten und wichtige Aspekte beim Fahrzeugkauf wurden thematisiert. Die Teilnehmer konnten ihre persönlichen Fragen und Erfahrungen einbringen und so auch konkrete Situationen aus ihrem Alltag zur Sprache bringen.
Beim zweiten Workshop „Sonnenstrom von Dach und Balkon“ stand die eigene Stromerzeugung im Mittelpunkt. Referent Daniel Eisel vermittelte die Grundlagen privater Photovoltaikanlagen und zeigte unter anderem, welchen Einfluss die Ausrichtung eines Daches auf den Ertrag hat, welche Kosten bei der Anschaffung entstehen können und welche rechtlichen Rahmenbedingungen aktuell zu beachten sind. Auch die Möglichkeiten von Batteriespeichern wurden erläutert.
Dabei muss Photovoltaik nicht zwangsläufig mit einer großen Anlage auf dem Hausdach beginnen. Schon mit wenigen Modulen am Balkon lässt sich eigener Solarstrom erzeugen. Größere Anlagen können darüber hinaus beispielsweise zur Versorgung eines Elektroautos beitragen oder in Verbindung mit einem Batteriespeicher Energie für eine spätere Nutzung bereithalten.
Nach dem einführenden Vortrag im Rathaussaal folgte ein praktischer Teil vor Ort. Die Teilnehmer konnten die zuvor vermittelten Informationen unmittelbar nachvollziehen und konkrete Fragen zur Nutzung von Photovoltaik stellen. Beide Workshops verbanden damit verständliche Grundlagen mit praktischen Fragen aus dem Alltag. Gleichzeitig wurde deutlich, wie eng die Themen zusammenhängen: Wer eigenen Solarstrom erzeugt, kann ihn nicht nur im Haushalt nutzen, sondern beispielsweise auch für die Elektromobilität einsetzen.








