Freitag, 7. August 2026

Schwarzenfelder Kirwa steht in den Startlöchern

Zur Kirwa kommt das beliebte Festbier der Schlossbrauerei Naabeck zum Ausschank. Foto: Hans Peter Weiß

Vier Tage lang steht Schwarzenfeld Anfang September ganz im Zeichen der traditionellen Kirwa. Vom 4. bis 7. September erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Festprogramm, das heuer mit einigen Neuerungen aufwartet. Neben einem neuen Festwirt, einem neuen Caterer und einem neuen Schausteller steht vor allem das 700-jährige Jubiläum der Dionyskirche im Mittelpunkt. Aus diesem Anlass wird am Samstag Weihbischof Reinhard Pappenberger den Festgottesdienst zelebrieren.

Bei der traditionellen Bierprobe, die diesmal in der Pizzeria Naabuccostattfand, wurde bereits das Festbier der Schlossbrauerei Naabeck vorgestellt und verkostet. Bürgermeister Peter Neumeier begrüßte dazu seine Stellvertreter Karlheinz Dausch und Rainer Hasenkopf, zahlreiche Mitglieder des Marktgemeinderates sowie Vertreter des Kirwavereins, der Musikkapelle Schwarzenfeld und der Feuerwehr. Sein besonderer Gruß galt Eva Penninger (geb. Rasel), Juniorchefin der Schlossbrauerei Naabeck, Vertriebsleiter Michel Weiler sowie dem neuen Festwirt Daniel Feuerer.

„Wir freuen uns alle sehr auf die Kirwa, sagte Neumeier und verwies auf die zahlreichen Neuerungen. Besonders hob er den Festgottesdienst zum 700-jährigen Bestehen der Dionyskirche hervor, den Weihbischof Reinhard Pappenberger am Samstag, 5. September, um 17 Uhr feiern wird. Bevor Vertriebsleiter Michel Weiler das Festbier präsentierte, gratulierte er zunächst Eva Penninger zu ihrer kürzlich erfolgten Hochzeit. Anschließend erläuterte er die Besonderheiten des diesjährigen Naabecker Festbiers, das bereits Ende Juni eingebraut wurde und mehrere Wochen Zeit zur Reifung erhielt. Dabei erinnerte er an die lange Brautradition, nach der Festbiere früher ausschließlich in den kühleren Monaten gebraut wurden. Für ein gutes Festbier benötigt man gerne auch einmal mehr Zeit, um daraus ein feinwürziges, süffiges Getränk mit einem milden Charakter zu formen, erklärte Weiler.

Festwirt Daniel Feuerer (r.) hofft auf eine geile Kirwa. Mit zwei Schlägen zapfte
Bürgermeister Neumeier an. Foto: Hans-Peter Weiß

Für den ausgewogenen Geschmack sorgen edle Aromahopfen aus der Hallertau und aus Tettnang sowie verschiedene Malzsorten, darunter Spezialmalze wie Cara Palisander und Cara Eiche. Ergänzt werden die hochwertigen Zutaten durch weiches Felsquellwasser aus dem brauereieigenen Brunnen und eine hauseigene Reinzuchthefe. Nach klassischer Kaltgärung und rund sechswöchiger Lagerung wurde das Festbier schonend filtriert. Das Ergebnis ist ein vollmundiges Festbier mit spritzigem Antrunk, feiner Kohlensäure, zartem Blütenhonigaroma und einer angenehmen Bittere im Nachtrunk. Der Hopfen ist das Salz des Bieres“, beschrieb Weiler die Bedeutung der ausgewählten Aromahopfen. Das Naabecker Festbier präsentiert sich in einer glänzenden Messingfarbe mit feinem Karamellduft, besitzt 13,5 Prozent Stammwürze und 5,5 Volumenprozent Alkohol.

Auch im Vergnügungspark gibt es Veränderungen. Erstmals zeichnet Manuel Schneider als Schausteller verantwortlich. Neben dem Familienfahrgeschäft „Partyboot“ sorgen ein Autoscooter, eine Schießbude, eine Losbude sowie ein Baby-Flieger für Unterhaltung. Eine weitere Neuerung betrifft die Festküche, die in diesem Jahr von RT Catering übernommen wird.

Im Anschluss an die Bierprobe bewies Bürgermeister Peter Neumeier beim Anzapfen des Holzfasses sein Geschick. Gemeinsam stießen die Gäste auf eine erfolgreiche Kirwa an, bevor Festwirt Daniel Feuerer das Programm der vier Festtage vorstellte.

Bereits am Freitag, 4. September, beginnt die Kirwa um 17 Uhr. Eine Besonderheit ist, dass der traditionelle Festzug heuer bereits am Eröffnungstag stattfindet. Nach dem Standkonzert der Musikkapelle Schwarzenfeld am Platz am Kreuz ziehen Vereine und Festgäste gemeinsam in die Schlossparkanlage, wo Bürgermeister Peter Neumeier mit dem Bieranstich die Kirwa offiziell eröffnet. Anschließend sorgt die Partyband „Die Gaudimacher“ für Stimmung im Festzelt.

Am Samstag, 5. September, öffnet das Festzelt bereits um 14 Uhr. Höhepunkt des Tages ist um 17 Uhr der Festgottesdienst zum 700-jährigen Jubiläum der Dionyskirche. Musikalisch gestalten zunächst „Aufzündn“ den Abend, bevor die Bayern 1 Band übernimmt.

Der Kirwa-Sonntag beginnt um 11 Uhr mit dem traditionellen Mittagstisch, musikalisch begleitet von der Musikkapelle Schwarzenfeld. Ab 14.30 Uhr zeigen die MagicUnicorns – Tanz mit Herz ihr Programm. Bis 16 Uhr lädt der Kirwaverein Schwarzenfeld zum Kaffee- und Kuchenverkauf ein.

Den Abschluss bildet Montag, 7. September, als Kinder- und Familientag mit ermäßigten Fahrpreisen an den Fahrgeschäften von 14 bis 17 Uhr. Bis 16 Uhr gibt es nochmals Kaffee und Kuchen. Ab 18 Uhr findet der Tag der Betriebe und Behörden statt, bei dem die Partyband „Skandal“ für den musikalischen Ausklang der Schwarzenfelder Kirwa 2026 sorgt.

Tischreservierungen im Festzelt und für den überdachten Biergarten sind für alle Kirwatage unter der E-Mailadresse siegfried.feuerer@t-online.de möglich.

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