Donnerstag, 9. Juli 2026

Besuch bei der PHW-Gruppe in Bogen: Regionale Wertschöpfung stärkt Landwirtschaft und ländlichen Raum

(v.l.n.r.) Simon Blank, Martina Englhardt-Kopf und Dr. Thomas Janning. Foto: Büro MEK

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat sowie Bundestagsabgeordnete für den Bundeswahlkreis Schwandorf/Cham, Brennberg und Wörth a. d. Donau, Martina Englhardt-Kopf besuchte den Standort der Donautal Geflügelspezialitäten der PHW-Gruppe in Bogen. Im Rahmen eines Betriebsrundgangs informierte sie sich über die gesamte Wertschöpfungskette – von der Anlieferung der Tiere über die Schlachtung bis hin zur Weiterverarbeitung und Verpackung hochwertiger Lebensmittel.

Ein großer Teil der Masthühner aus dem südostbayerischen Raum – darunter auch von landwirtschaftlichen Familienbetrieben aus dem Bundeswahlkreis von Martina Englhardt-Kopf – wird am Standort Bogen verarbeitet und gelangt von dort in den Lebensmitteleinzelhandel der gesamten Region. 
„Gerade unsere kleineren, landwirtschaftlichen Familienbetriebe sind darauf angewiesen, dass sie starke und verlässliche Partner in der Region haben. Regionale Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung gehören zusammen. Das schafft Wertschöpfung vor Ort, sichert Arbeitsplätze im ländlichen Raum und vermeidet lange Transportwege. Davon profitieren Landwirtschaft, Verbraucherinnen und Verbraucher sowie unsere Heimat gleichermaßen“, betonte Englhardt-Kopf.

Im Anschluss an den Rundgang tauschte sich die Parlamentarische Staatssekretärin mit den Betriebsleiter Simon Blank und Dr. Thomas Janning, Leiter Stabstelle Politik, über die aktuellen Herausforderungen der deutschen Geflügelwirtschaft aus. 
„Wir wollen, dass auch zukünftig Lebensmittel in Deutschland erzeugt und verarbeitet werden. Dafür brauchen unsere Landwirtinnen und Landwirte sowie die Unternehmen der Ernährungswirtschaft verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit. Nicht zu vergessen sind unsere Tierwohlstandards, die zu den höchsten weltweit gehören. Jeder regionale Verarbeitungsstandort stärkt unsere Unabhängigkeit von Lieferungen aus dem Ausland und trägt dazu bei, Wertschöpfung und Beschäftigung in den ländlichen Räumen zu sichern.“, so Englhardt-Kopf.

Für Englhardt-Kopf ist der regelmäßige Austausch mit Praktikern unverzichtbar: „Politik muss wissen, wo in der Praxis die Herausforderungen liegen. Der direkte Dialog vor Ort liefert dafür wichtige Impulse. Deshalb nehme ich aus solchen Besuchen stets wertvolle Anregungen für meine Arbeit in Berlin mit.“
Abschließend dankte sie den Verantwortlichen der PHW-Gruppe für den offenen Austausch und die Einblicke in die Produktion: „Die Betriebe unserer Region zeigen jeden Tag, wie hochwertige Lebensmittelproduktion, regionale Verantwortung und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zusammengehen können. Diese Stärke unserer ländlichen Räume gilt es zu erhalten und weiter auszubauen.“

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