Mittwoch, 1. Juli 2026

MMC-Bezirkskonvent in Steinberg am See

Steinbergs Bürgermeister Christain Meßmann machte bei seinem Grußwort fundierte Aussagen zur MMC. Foto: Jakob Scharf

Zentralpräses Monsignore Thomas Schmid zelebrierte den Festgottesdienst beim Bezirkskonvent der Marianischen Männerkongregation (MMC) in der Steinberger Pfarrkirche St. Martin.

Dem MMC-Bezirk II gehören elf Pfarrkongregationen an, wobei einige derzeit nicht aktiv sind. Steinberg kann dabei die meisten Mitglieder, die sogenannten Sodalen, vorweisen. Zum Auftakt des Konvents zogen die Bannerträger aus Fischbach, Maxhütte-Haidhof, Kirchberg und Steinberg feierlich in das Gotteshaus ein.

In seiner Predigt verwies Zentralpräses Thomas Schmid auf den sprachlichen und inhaltlichen Wandel vieler Begriffe. Er rief dazu auf, christliche Werte auch in die Gesellschaft hineinzutragen und sie vorzuleben.

Die Fahnenabordnungen aus Fischbach, Maxhütte-Haidhof, Fischbach und Kirchberg zogen von der Wendelin-Kirche in die Pfarrkirche St. Martin. Foto: Jakob Scharf

Beim anschließenden Zusammentreffen im Pfarrheim führte Pfarrer Werner Sulzer aus, dass er erstmals in seiner langen Tätigkeit als Pfarrer eine MMC in seiner Pfarrei habe. Präfekt Peter Pilz dankte dem rührigen Bezirk mit seinem Obmann Markus Fohringer für das Engagement.

Bürgermeister Christian Meßmann verwies auf den gesellschaftlichen Wandel, durch den die Bedingungen für die Kirche immer schwieriger würden. Deswegen sei es umso wichtiger, die Gemeinschaft zu pflegen und christliche Werte aktiv zu leben. Die MMC könne auf eine lange Tradition auch in schwierigen politischen Verhältnissen zurückblicken. Für die Sodalen sei es gerade in Zeiten unberechenbarer politischer Entscheidungen wichtig, der Gesellschaft zu zeigen, „dass Versöhnung stärker als Hass ist“. Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten würden die ganze Welt schwer belasten.

Mit einem Bilderrückblick und einem Vortrag zum Jahr des Heiligen Franziskus endete der Bezirkskonvent.

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