
BURGLENGENFELD. Im Rahmen eines gemeinsamen Termins hat Erster Bürgermeister Martin Antretter sechs Mitgliedern der „Fokusgruppe JUGEND“ ihre Juleica (Jugendleiter-/innen-Card) im Rathaus überreicht. Mit der Karte weisen die Jugendlichen ihre Qualifikation für die ehrenamtliche Jugendarbeit nach.
Die Juleica ist ein bundesweit einheitlicher Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit. Sie dient als Nachweis einer qualifizierten Ausbildung und legitimiert ihre Inhaberinnen und Inhaber gegenüber Eltern, Teilnehmenden sowie Institutionen. Voraussetzung für die Ausstellung sind eine Ausbildung im Umfang von mindestens 34 Stunden. Zu den verbindlichen Inhalten zählen unter anderem Gruppenpädagogik, Aufsichtspflicht und die Prävention sexualisierter Gewalt. Darüber hinaus benötigen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine gültige Erste-Hilfe-Ausbildung, die nicht älter als drei Jahre sein darf. Der Bayerische Jugendring hat die bayerischen Juleica-Standards zuletzt 2023 aktualisiert. Diese gelten verbindlich für alle Träger der Jugendarbeit.
Ende 2025 schlossen Magdalena Schweiger, Kristina Billing, Luzia Roith, Carolin Merz, Lily Gahn, Sina Hirsch, Yasmine Hubert und Katharina Reitbauer die Juleica-Schulungen Teil 1 und Teil 2 erfolgreich ab. Der Bayerische Jugendring prüfte anschließend die Anträge und gab die Juleica-Karten frei. Sechs der acht Jugendlichen nahmen ihre Karten persönlich im Rathaus entgegen. Die Juleica-Karten gelten bis zum 30. April 2029.
„Unsere Jugendlichen investieren viel Zeit und Engagement, um Verantwortung für andere junge Menschen zu übernehmen und das Leben in unserer Stadt aktiv mitzugestalten. Die erfolgreiche Juleica-Ausbildung zeigt, mit welcher Einsatzbereitschaft und Ernsthaftigkeit sie diese Aufgabe angehen. Dieses ehrenamtliche Engagement verdient große Anerkennung und Respekt. Ich freue mich, dass sich die Mitglieder der Fokusgruppe Jugend auf diese Weise qualifiziert haben und damit einen wertvollen Beitrag zur Jugendarbeit in Burglengenfeld leisten“, sagte Bürgermeister Martin Antretter bei der Übergabe.








