
REGENSBURG. Eine junge Frau wurde in einem Zug in Regensburg von einem Slowaken mit einem Messer bedroht und Geld gefordert. Die Frau wehrte sich. Der Mann wurde durch Kräfte der Bundespolizei vorläufig festgenommen. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg ermittelt.
Am Montagabend, 11. Mai, fuhr eine 17-jährige russische Frau mit Wohnsitz in Österreich mit dem ICE von Wien nach München. Gegen 20:45 Uhr hielt der Zug in Regensburg und ein 44-jähriger slowakischer Fahrgast wechselte das Zugabteil. Nach wenigen Minuten ging der Mann auf die 17-Jährige zu und forderte unter Vorhalt eines Messers Geld von der jungen Frau. Diese konnte mit Fußtritten den Angreifer abwehren und dieser flüchtete anschließend aus dem Zug.
Die Russin informierte unverzüglich den Zugbegleiter, welcher den Notruf wählte. Anhand der Personenbeschreibung konnte ein Tatverdächtiger durch die Bundespolizei im Bahnhofsbereich vorläufig festgenommen werden.
Der 44-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Der Slowake kam in eine Justizvollzugsanstalt.
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg ermittelt und sucht mögliche Zeugen des Vorfalls. Haben Sie am Montagabend, gegen 20:45 Uhr im Bereich des ICE 20 oder des Hauptbahnhofs Beobachtungen gemacht, die mit dem genannten Vorfall in Verbindung stehen? Dann melden Sie sich bitte bei der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg unter der Telefonnummer 0941/506-2888.








