
Zum Ende der Fastenzeit ruft der heimliche Wackersdorfer „Nockherberg“ ein letztes Mal. Im Gasthof „Glück Auf“ endet dann die Starkbierzeit. Zur inzwischen 26. Auflage strömten zahlreiche Besucher in den um die traditionsreiche Veranstaltung zu erleben. Gastronom Hans Kraus begrüßte neben Bürgermeister Thomas Falter und mehreren Gemeinderäten auch zahlreiche Vereinsvertreter. Besonders willkommen hieß er Brauereidirektor Marcus Jacob, dessen Verkaufsleiter Markus Lernbecher sowie den Landrat in spe Christian Meyer.

Mehrere Vereine waren auf dem Nockherberg vertreten.

Gastronom Hans Kraus (1.v.r.) zeigte sich zufrieden.
Mit dem vierten Schlag auf das Fass eröffnete Bürgermeister Falter offiziell das Fest und verkündete das traditionelle „O’zapft is“. Der mehr als acht Prozent starke Jacobator-Doppelbock aus dem Haus der Familienbrauerei Jacob floss anschließend in die Krüge, während die Gäste auf einen geselligen Abend anstießen. Für die passende Grundlage sorgte die Küche des Hauses mit deftigen bayerischen Schmankerln. Falter, der in diesem Jahr bereits sein drittes Fass anzapfte, lobte Wirt Hans Kraus ausdrücklich: Die Organisation von 26 Starkbierfesten sei eine bemerkenswerte Leistung und trage maßgeblich dazu bei, die Wirtshaustradition zu bewahren.
Im Anschluss übernahmen die „Zecher Buam“ die musikalische Gestaltung und brachten die Besucher rasch in Feierlaune. Höhepunkt des Abends war der Auftritt von G‘stanzlsänger Bene Weber, der das traditionelle „Derblecken“ übernahm. Mit pointierten Reimen und scharfem Witz nahm er das Publikum aufs Korn. Dabei sparte er auch nicht mit Seitenhieben auf Bürgermeister Falter, der sich zu Beginn allzu sehr seinem Handy widmete. Ebenso griff er eine Gruppe von SPD-Mitgliedern sowie einen kaffeetrinkenden Brauereichef humorvoll auf. Gastgeber Hans Kraus hingegen wurde für sein Engagement und seine Pflege der Starkbiertradition ausdrücklich gelobt.

Bene Weber traf den Geschmacksnerv der Zuhörer.

Die „Zecher Buam“ waren für den musikalischen Part zuständig.
Bei bester Stimmung klang der Abend schließlich aus. Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr die große Bedeutung von Brauchtum, Geselligkeit und bayerischer Lebensart in Wackersdorf.








