
Das Programm steht: Am 9. Mai wird die gesamte Stadt Hemau zur Bühne und Mitmach-Station für Musik und Tanz.
Hemau. Alles begann im Jahr 2018: In Hemau wurde der erste Zwiefachentag gefeiert, bevor der besondere Aktionstag in den folgenden Jahren durch alle sieben Landkreise der Oberpfalz wanderte. Nun schließt sich der Kreis: Der Zwiefachentag kehrt an seinen Ursprung zurück. Am Samstag, 9. Mai 2026, wird Hemau von 11 bis 22 Uhr erneut zur lebendigen Bühne für taktwechselnde Tänze und die vielfältige Musikkultur der Region.
Überall in Hemau musizieren und tanzen
Durch das – passend zum Motto „… da rührt se wos!“ – sehr umfangreiche Programm führt Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl. Den Auftakt bildet schon am Vorabend ein Konzert der Bauernseufzer und Frieder Roßkopf, die am 8. Mai ab 19.30 Uhr im Jurastadel auftreten. Karten gibt es im Vorverkauf für 15 Euro in der Apotheke am Rathaus, oder auch an der Abendkasse für 18 Euro. Das ist der einzige kostenpflichtige Programmpunkt, das gesamte Programm am 9. Mai ist kostenlos – und davon gibt es reichlich: von Workshops und Freiluftkonzerten über Stadtführungen bis hin zu Vorträgen und zahlreichen Mitmachangeboten, ob für Einsteiger oder Geübte, Kinder oder Erwachsene.
Los geht es um 11 Uhr. Da findet im Bürgersaal die Eröffnung des Zwiefachentags mit einem Vortrag von Dr. Max Seefelder, früherer Bezirksheimatpfleger von Niederbayern. Sein Thema: „Von der elenden Landmusik hzum Immateriellen Kulturerbe – Volksmusik und Zwiefache im Kontext der Geschichte“. Parallel dazu können beim Kindersingen in der Bücherei auch die ganz Kleinen den Tanz kennenlernen.
Am Nachmittag warten vielfältige Workshops auf Musikbegeisterte. Regionale und überregionale Referenten lehren zum Beispiel Zwiefache für Gitarre, Harmonika, Streicher, Zither und Bläser, auch Gesangs- und Tanzkurse sind im Angebot. Für die Workshops ist eine Anmeldung notwendig. Das ist im Vorfeld unter www.zwiefachentag.de möglich.
Konzerte, Stadtführungen und eine Exkursion
Wer lieber zuhört, oder spontan vorbeikommt, für den ist das Programm am Stadtplatz und im Rathausgarten das Richtige. Hier warten ohne Anmeldung ein Festival für die Ohren und weitere Aktivangebote auf die Gäste: vom Kindermitmachkonzert über die Stadtkapelle Hemau, Die Jungen Wilden aus’m Laabertal, die Familienmusik Hahn oder Huber – Rösch – Wax, die mit böhmischen Dudelsäcken und Schlagwerk knackige Zwiefache aufspielen.
Um 14 und um 16 Uhr macht zusätzlich eine Stadtführung die über 700-jährige Geschichte der Stadt Hemau erlebbar. Und die beiden Kreisheimatpfleger Dr. Thomas Feuerer und Dominik Harrer begleiten alle Interessierten ab 14.30 Uhr bei einer musikalischen Bus-Exkursion nach Pittmansdorf mit Führung durch den denkmalgeschützten Jurastadel. Auch hierzu ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.
Am Abend setzt sich der Zwiefachentag in den Hemauer Wirtshäusern fort: Bei Live-Musik können die Besucherinnen und Besucher von Ort zu Ort ziehen, tanzen, singen oder einfach zuhören. Mit dabei sind unter anderem die Tanngrindler Musikanten, die 7gscheitn sowie weitere Gruppen, Musikerinnen und Musiker und Referierende aus der Region, die mit ihrem Engagement zum Gelingen des Tages beitragen.
Bürgermeister Herbert Tischhöfer ist überzeugt: Argumente für einen Besuch des Zwiefachentags gibt es genug. „Ich meine, allein das Ambiente, ob am Stadtplatz oder in unseren ganzen Liegenschaften, überall ist etwas geboten. Wir haben sehr viele gute Lokalitäten und natürlich ein wunderbares Programm auf die Beine gestellt. Da muss man einfach kommen und sich das anschauen!“
Als dritte kommunale Ebene neben den Gemeinden und Landkreisen unterstützt der Bezirk Oberpfalz mit rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Menschen mit Behinderungen sowie Pflegebedürftige und engagiert sich in der Kultur- und Heimatpflege, in der Fischerei und Teichwirtschaft und im Umwelt- und Landschaftsschutz. Die rund 4.000 Beschäftigten der Medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz (medbo) sind an acht Standorten für die neurologische und psychiatrische Gesundheit der Oberpfälzerinnen und Oberpfälzer im Einsatz.







