Dienstag, 27. Januar 2026

Martina Englhardt-Kopf zieht positives Fazit zur Grünen Woche 2026

v.l. StMin Michaela Kaniber, StM Eric Beißwenger und Martina Englhardt-Kopf. Foto: MEK

Die Grüne Woche 2026 war für die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Martina Englhardt-Kopf, in mehrfacher Hinsicht ein besonderes Ereignis: Zum einen feierte die traditionsreiche Messe ihr 100-jähriges Jubiläum, zum anderen war es für Englhardt-Kopf die erste Grüne Woche in ihrer neuen Rolle als Parlamentarische Staatssekretärin. 

„Die Grüne Woche ist seit einem Jahrhundert ein Schaufenster für die Innovationskraft und die enorme Vielfalt unserer deutschen Land-, Forst- Ernährungswirtschaft und des Gartenbaus – eine beeindruckende Leistungsschau. Ohne das Engagement der zahlreichen Aussteller, Betriebe und Verbände wäre diese Erfolgsgeschichte nicht möglich und ich bin sehr dankbar für den guten Austausch auf regionaler, nationaler und auch internationaler Ebene“, betont Englhardt-Kopf. Auch der Besuch der beliebten Bayernhalle zusammen mit der bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, MdL, stand auf ihrem Programm. 

Parallel zur Grünen Woche fand am ersten Messewochenende das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) sowie die weltweit größte informelle Agrarministerkonferenz auf Einladung des Bundeslandwirtschaftsministers statt. In diesem Jahr lautete das Leitthema „Wasser. Ernten. Unsere Zukunft“. Englhardt-Kopf war hier aktiv eingebunden und nutzte die Gelegenheit zum Austausch mit Landwirtschaftspolitikern aus aller Welt. Aus über 60 Ländern waren Agrarminister und Vertreter unterschiedlicher Organisationen angereist. Dabei lernte sie unter anderem die UN-Sondergesandte für Wasser, Retno Marsurdi, kennen. 

Ein weiterer Höhepunkt war das Zukunftsforum Ländliche Entwicklung, das ebenfalls vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat ausgerichtet wurde. Zusammen mit über 1.000 kommunalpolitischen Vertretern aus ganz Deutschland diskutierte Englhardt-Kopf über Chancen und Herausforderungen der ländlichen Entwicklung. Die zukünftige Ausgestaltung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) stand dabei im Fokus. Insbesondere der Fortbestand des eigenständigen GAP-Budgets für ländliche Räume z. B. für Mittel für Dorferneuerung aber auch der notwendige Aufwuchs der Städtebauförderung, der für die weitere Entwicklung der Kommunen dringend notwendig ist, wurde intensiv diskutiert. Die GAP nimmt zudem für die Einkommenstärkung kleinstrukturierter Land- und Forstbetriebe eine zentrale Rolle ein, was auch für die neue Förderperiode ab 2028 dringend der Fall bleiben muss, so Englhardt-Kopf. Land- und Forstwirtschaft zu entlasten stehe weiter im Vordergrund. „Nach der Wiedereinführung der Agrardieselrückvergütung muss der konsequente Abbau von Bürokratie fortgesetzt und eine praxistaugliche Lösung für die Umsetzung des Düngerechts gemeinsam mit den Ländern gefunden werden. Die Ernährungssicherheit mit eigenen, gesund erzeugten Lebensmitteln in den Regionen hatoberste Priorität“, so Englhardt-Kopf abschließend.

Facebook
LinkedIn
Email
Print