
Zum „gemeinsamen Start in einen engagierten und erfolgreichen Wahlkampf für unsere Heimatstadt Schwandorf“, konnte der Schwandorfer CSU-Stadtverbandsvorsitzende Christoph Götz eine große Zahl Mitglieder und interessierter Bürger in der Halle der Firma Erdbau Metz begrüßen. „Wir wollen mit der Kommunalwahl am 8. März ein neues Kapitel für Schwandorf aufschlagen, geprägt von Entschlossenheit, neuen Ideen, starkem Miteinander und einem hervorragenden Kandidaten“, begann er seine Ausführungen.
Die Entscheidung für einen neuen Kandidaten fiel „nicht im luftleeren Raum“, betonte Götz. Sie spiegelt die Wünsche und Sorgen wider, die man innerhalb der Partei und der Bevölkerung wahrgenommen hat. Sie spiegelt den Wunsch wider nach unbedingter Verlässlichkeit und rechtlich korrektem Verwaltungshandeln, nach Gleichbehandlung aller Bürger und verantwortungsvollem Umgang mit den städtischen Finanzen. Diese Voraussetzungen – und viele weitere– erfülle uneingeschränkt unser Oberbürgermeisterkandidat Andreas Wopperer.
Es war eine Entscheidung für neue Wege, neue Impulse, neue Dynamik, einen neuen Aufbruch. „Andreas Wopperer ist das Gesicht dieses Aufbruchs“, zeigt sich Götz überzeugt, „er ist Teamplayer, steht für Transparenz und Integrität und besitzt jahrzehntelange Erfahrung als Kommunalpolitiker“. Der überwältigende Vertrauensbeweis in der Delegiertenversammlung von rund 80 % kam ja nicht von ungefähr, schloss Götz.
OB-Kandidat Andreas Wopperer stellte das Wahlprogramm der CSU, das in sieben Themenkomplexen 55 Einzelpunkte aufführt in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Das Thema „Bau und Wirtschaft“ stehe und falle mit neuen Wohnbaugebieten und neuen Gewerbegebieten. Für ersteres biete sich die weitere Erschließung des Eglseegebietes an, für das zweite führe kein Weg an einem Gewerbegebiet an der Autobahnanschlussstelle Fronberg-Nord vorbei. Nur so könne man weitere Gewerbebetriebe ansiedeln und neue Arbeitsplätze schaffen.
Ein Thema, das den Bürgern auf den Nägeln brenne, seien das Thema „Leerstände in der Innenstadt“. „Dies ist absolute Chefaufgabe und kann nur durch ständigen Kontakt mit Eigentümern, potentiellen Betreibern und Investoren vorankommen“, so Wopperer. Andere Städte hätten mit Förderprogrammen – auch für leerstehende Häuser im weiteren Stadtgebiet und in den Ortsteilen – längst vorgemacht, was hier alles machbar ist.
Unter das Thema „Umwelt“ falle die dringende ökologische Verbesserung der Naab, die in großen Bereichen verlande. In diesem Zusammenhang müsse auch die Reaktivierung der Wasserräder angegangen werden. Für den notwendigen Hochwasserschutz in bestimmten Gebieten sei zwar der Freistaat zuständig, aber ohne „ständiges Nachbohren der Stadt“ wird es nicht gehen.
Sehr umfangreich und detailliert ging Wopperer auf die städtischen Finanzen ein. „Es ist wie im Privaten, Schulden kann man eine Zeitlang machen, aber es dürften nicht immer mehr werden“. Schon der Haushalt 2025 wurde von der Aufsichtsbehörde nicht genehmigt, der Haushalt 2026 sehe eine Verdoppelung der Schulden von 8 auf 16 Millionen Euro vor und ohne Gegensteuern wird der Schuldenstand laut Haushaltsentwurf im Jahr 2029 rund 45 Millionen Euro betragen. „Hier könne nicht unerwähnt bleiben, dass allein durch den vorzeitigen Baubeginn bei der Schwellenwerkunterführung 5,5 Millionen Fördergelder verloren gingen, die natürlich an anderer Stelle fehlen“ führte Wopperer aus. Im Vordergrund stehen
die Pflichtaufgaben der Stadt, wie Schulen, Kinderbetreuung und Feuerwehrwesen, doch wolle man auch an den freiwilligen Leistungen für Sportförderung und Ehrenamt festhalten.
„Der Oberbürgermeister ist Dienstherr für die Beschäftigten von Stadt, Wasser- und Fernwärmeversorgung, sowie des Elisabethenheims, insgesamt rund 500 Mitarbeiter, er müsse nicht alles selber machen, aber er sei dafür verantwortlich, dass jeder wisse, was er zu tun habe und dies auch korrekt mache“, skizzierte Wopperer das Anforderungsprofil dieses Amtes. Er wolle als Oberbürgermeister erster Diener aller Bürgerinnen und Bürger sein, jeden gleichbehandeln und das Amt offen, rechtmäßig und verlässlich führen. „Vieles muss anders, vor allem aber besser werden“, schloss Wopperer seine Rede.
In einer mitreißenden Rede zeigte die parlamentarische Staatssekretärin Martina Englhardt-Kopf auf, wie wichtig es sei, dass Andreas Wopperer Oberbürgermeister werde: „Du bist der richtige Kandidat für dieses wichtige Amt, du bist derjenige, der hundertprozentig hinter der Aufgabe steht, der sich kümmert, der den Anliegen der Bürger nachgeht, der sich persönlich einsetzt, dem nichts zu viel ist – und alles im Rahmen von Recht und Gesetz! Du bist die Führungsfigur, die vorangeht, die Tag und Nacht für die Stadt arbeitet und auch die Verwaltung mitnehmen und ihr Perspektiven aufzeigen kann – das hast du jahrzehntelang bewiesen.“
Anschließend hatten die Besucher Gelegenheit, sich bei einem Imbiss mit dem Oberbürgermeisterkandidaten und den Stadtratskandidaten auszutauschen, wovon reichlich gebrauch gemacht wurde.








